Serie: Veni Vidi Velo – Für Thüringer Pedalritter
Mit dem Rad entlang historischer Bahnbrücken

Das Viadukt Steinbach ist 107 Meter lang.
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Mit Unterstützung des ADFC Thüringen stellen wir die schönsten Radwege in Thüringen vor. Dieser Radrundweg, ein Tipp von Uwe Andersch, führt von ­Altenburg entlang historischer Bahnbrücken und Viadukte der früheren Bahnlinie.

WEG-Name:
Entlang historischer Bahnbrücken führt dieser Radrundweg von Altenburg über Nobitz, Hauersdorf, Nirkendorf, Langenleuba-­Niederhain, Niedersteinbach und Wilchwitz.

WEG-Start und -Ziel:
Der Rundweg beginnt und endet am Bahnhof Altenburg.

WEG zum Weg:
Wenn man nicht direkt mit dem Zug oder Fahrrad anreist, gibt es am Bahnhof kostenpflichtige Parkmöglichkeiten.

WEG-Markierung:
Es werden weitgehend die markierten Radrouten des Landkreises Altenburger Land benutzt.

WEG-Länge:
Der Weg ist 45 Kilometer lang. Man benötigt ungefähr drei Stunden.


Das Highlight der Route
sind die Bahnbrücken

WEG-Beschreibung:
• Vom Bahnhof Altenburg links in die Wettiner Straße, geradeaus weiter in den Schlosspark, rechts den Berg hoch am Teehaus vorbei wieder auf die Straße und im Kreisverkehr auf die Münsaer Straße.

• An der nächsten Kreuzung (Ampel) halb rechts in die Uhlandstraße und gleich wieder links in die Lessingstraße, gerade aus weiter auf der Platanenstraße. An deren Ende links auf die Käthe-Kollwitz-Straße einbiegen und auf dieser geradeaus Altenburg verlassen, bis Kotteritz durchfahren, über Pleiße und unter Bahn durch, gerade weiter bis zum Ortsausgang.

• An der Abzweigung nach Nobitz rechts ca. 300 Meter in den Feldweg einbiegen, die Pleißeflutbrücke ist dann rechts zu sehen.

• Wieder zurück zur Straße nach rechts Richtung Oberleupten. Etwa einen Kilometer nach dem Ort links (vorbei an Priefel) und an der nächsten Kreuzung rechts abbiegen, vorbei an Hauersdorf, vor der stillgelegten Bahnlinie rechts bis Garbus.

• In Garbus die Bundesstraße B180 queren und ca. 2 Kilometer auf dem schlechtesten Teilstück bis Nirkendorf.

• Nach dem Viadukt links durch Nirkendorf über den Berg bis ins nächste Tal nach Niederarnsdorf. Dort links Richtung Uhlmannsdorf/Frohnsdorf.

• In Uhlmannsdorf kurz vor Ortsausgang rechts Richtung Frohnsdorf, dort links zum Viadukt Frohnsdorf (an der Westseite Aufstieg möglich). Weiter bis Langenleuba-Niederhain fahren, dort rechts abbiegen und Richtung Penig bis Niedersteinbach fahren (Viadukte Beiern, Heidelbergsmühle, Steinbach).

• In Niedersteinbach links Richtung Leipzig abbiegen, am Ortsende vor dem Wald nach links auf den Waldweg abbiegen und nach Langenleuba-Oberhain fahren.

• Weiter links nach Langenleuba-Niederhain, der Hauptstraße folgen, nach dem Verwaltungssitz links auf Straße des 18. März, dann links auf Brückenstraße Richtung Sportplatz. Am Sportplatz vorbei und an der nächsten Waldwegkreuzung links, nächste Kreuzung rechts, an der vierten Kreuzung rechts.

• Der Weg geradeaus wird hier augenscheinlich sehr schlecht, die asphaltierte Kreisstraße queren und an der nächste Kreuzung links, wenn es nicht mehr gerade aus weitergeht nach rechts (links zum Flugwelt-Museum).

• Zweimal links und einmal rechts um den Flugplatz herum, geradeaus weiter und durch Wilchwitz, geradeaus weiter den Berg hoch und über Brunnenstraße, rechts auf Richard-Wagner-Platz und links auf Beethovenstraße, links auf Leipziger Straße und vor dem Lindenau-Museum rechts über die Wettiner Straße zurück zum Bahnhof.

WEG-Pausen:
Am besten kann in Altenburg und Langenleuba-Niederhain gerastet werden.

WEG-Steigung:
Die Route folgt in der ersten Hälfte der ehemaligen Bahnstrecke von Altenburg nach Penig. In diesem Bereich ist sie stark wellig. Die Rückfahrt nach Altenburg ist meist eben.

WEG-Aussichten:

Das Highlight der Route sind natürlich die Bahnbrücken, Bogen­brücken aus Beton mit Elementen aus Klinkermauer­werk an der ehemaligen Bahnlinie Altenburg / Narsdorf (1901 - 1995). Dazu gehören die 40 Meter lange Pleißeflutbrücke, das 232 ­Meter hohe Viadukt Nirkendorf, das Viadukt Frohnsdorf mit 17 Bögen, die kleine Brücke Beiern, das 120 Meter lange Viadukt Heidelbergsmühle und das Viadukt Steinbach mit 107 Meter Länge.

Interessant am WEGesrand:
Interessant in Altenburg sind das Stadtbild, das Lindenau-Museum, das Naturkundliche Museum Mauritianum, das Schloss- und Spielkartenmuseum und das Museum Flugwelt Nobitz am Flugplatz.

WEG-Kreuzungen:
Die eigentliche Bahntrasse ­befindet sich jetzt im Besitz der NABU-Stiftung Nationales Naturerbe. Über die Viadukte verfügt der Förderverein Viaduktradweg e.V. Die Stiftung, die Naturforschende Gesellschaft Altenburg (NfGA) e.V. und der Viaduktradweg e.V. haben begonnen, auf der ­Trasse einen Rad- und Wanderweg mit ungebundener Oberfläche anzulegen. Teilstücke sind bereits nutzbar, für eine Radtour aber noch nicht geeignet.

WEG im Internet:
www.altenburg.eu,
www.altenburg-tourismus.de,
www.altenburgerland.de,
www.wieratal.de,
www.nobitz.de,
www.flugwelt-altenburg-­nobitz.de,
www.viaduktradweg.de

Mehr (Rad-)Wanderwege:
» meinAnzeiger.de/wandertipps

Autor:

Michael Steinfeld aus Erfurt

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