Julia und Kim wollen mit Hilfe von Crowdfunding zu den "All African Beach Games“
Team Namibia auf dem Weg zu den „All African Beach Games“

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Neben WM-Teilnahmen, Continental Cups oder Olympia Qualifikation, zählen die „All African Beach Games“ zu den Highlights der Turniere, die die zwei jungen Afrikannerinen Julia und Kim spielen können. Das Turnier findet dieses Jahr Mitte Juni auf der kleinen Insel Kap Verde statt.
Beide Athletinnen sind derzeit in Deutschland wohnhaft, sind jedoch in Windhoek, der Hauptstadt Namibias, geboren und aufgewachsen. Dort haben sie eine deutsche Schule besucht, wo sie das Abitur absolviert haben. Nach dem Schulabschluß hat es beide wegen des Studiums und des Sports schlußendlich nach Deutschland getrieben. Julia wohnt, studiert und trainiert in Berlin, währenddessen Kim in Fulda ihre Ziele verfolgt.
Die jungen Frauen haben in Namibia mit Beachvolleyball angefangen. Allerdings ist der Sport nicht besonders weit verbreitet und wird eher als Randsportart gesehen. Obwohl in Namibia die Grundbausteine gelegt wurden, war schnell klar, dass sie es international nicht weit schaffen werden, wenn sie weiter in Namibia trainieren und spielen. Mittlerweile haben sich die beiden Namibianerinnen in der deutschen Volleyballgesellschaft etabliert. Julia, die seit 2012 in Deutschland lebt und 26 Jahre alt ist, ist seit den letzten Jahren regelmässig auf der nationalen deutschen Beachvolleyball Tour unterwegs und ist mittlerweile in der Top-40 in Deutschland zu finden. Auch Kim, die ein paar Jahre jünger ist (23) und seit 2016 in Deutschland lebt, spielt regelmässig auf Turnieren die von deutschen Landesverbänden ausgetragen werden.
In den letzten Jahren hatte das junge Team die Möglichkeit, Namibia zu repräsentieren und an unterschiedlichen internationalen Turnieren teilzunehmen. Leider hat die namibische Federation kaum finanzielle Möglichkeiten die Sportler zu unterstützen. So bleiben die meisten Kosten für Training, Turnieranreisen und sonstige Ausgaben an den Athletinnen hängen. Das ist bedauerlicherweise auch dieses Mal wieder der Fall. Die beiden wollen aber mit Hilfe einer Crowdfunding Kampagne das nötige Geld einsammeln, welches sie für die Teilnahme an den „All African Beach Games“ benötigen. Alle weiteren Informationen zu dem Projekt findet man auf der Plattform „Fairplaid“ und unter folgendem Link: www.fairplaid.org/team-namibia. Wer die beiden unterstützen will, kann auf der Seite alle weiteren Informationen sehen. Schaut doch einfach mal vorbei und helft den Mädels aus Namibia ihr Ziel zu erreichen.

Autor:

Torsten Jung aus Zeulenroda-Triebes

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