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Ansichtssache: Seniorenteller für die Kleinen

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Die Spinat-Doktrin ist gebrochen. Auch Rosenkohl hat seine Alternativen. Obst
und Gemüse gibt es bei uns trotzdem immer. Pech nur, wenn wir mit den Kindern auswärts essen gehen. Seit ich das erste Mal die Racker unterwegs verköstigt habe, seitdem habe ich noch nie eine Kinderkarte entdeckt, die nur annähernd das widerspiegelt, was ich sonst mühevoll als gute Kost verkaufen will. Hinter „Pittiplatsch“ (dem Dicken) stecken Pommes mit Ketchup und Mayo – gern auch fettige Fertigkartoffelpuffer. Beim Kinder-„Menü“ – die Wortwahl ist frech – Neptun, wälzen sich frittierte Fischstäbchen nicht nur in altem Öl, sondern später auch in Mayonnaise. Deswegen bestellt man für Kinder am besten – den Seniorenteller...

Die Diskussion zum Thema breitet sich gerade hier aus :-)

http://www.meinanzeiger.de/gotha/leute/seniorenteller-fuer-die-kleinen-d16359.html#comment51221

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