Die Erzgebirgs-Legende in Bildern
Neues Buch über Karl Stülpner

Eines der Fotos aus dem gerade erschienenen Buch: Karl Stülpner auf den Greifensteinen. Für dieses Motiv diente der Inselsberg als Kulisse.
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  • Eines der Fotos aus dem gerade erschienenen Buch: Karl Stülpner auf den Greifensteinen. Für dieses Motiv diente der Inselsberg als Kulisse.
  • Foto: Kai von Kindleben
  • hochgeladen von Helke Floeckner

Der Gothaer Kai von Kindleben setzt Karl Stülpner - Erzgebirgs-­Robin-Hood - mit einem Buch ein packendes, bildhaftes Denkmal:

Viele Legenden ranken sich um den Soldaten, Wilderer, Schmuggler und Lebenskünstler Karl Stülpner, der den Reichen nahm und den Armen gab. Die spannendsten Geschichten über ihn hat der Gothaer Kai von Kindleben aufwendig inszeniert und dem Robin Hood des Erzgebirges in seinem Buch mit mehr als 100 Aufnahmen ein Denkmal gesetzt. Kai von Kindleben über:

Die Faszination Stülpner:

Durch Recherchen zu einem Foto, das ich auf dem Inselberg gemacht habe, bin ich auf Stülpner gekommen. Und er wurde immer interessanter. Er ist trotz aller ‚Gangstertätigkeiten‘ –nenne ich das mal – immer menschlich geblieben. Er hat zum Beispiel nie jemanden umgebracht.

Lebendige Geschichte:

Ich wollte nicht die alten Geschichten zum hundertsten Mal erzählen. Auch die Serie über Stülpner mit Manfred Krug hatte sich Freiheiten herausgenommen, das habe ich auch gemacht, ­Fakten und Fantasie vermischt.

Den Helden Stülpner:

Das ist er nicht unbedingt, eher das Gegenteil. Er will schon irgendwie das Beste, Großes erreichen. Das klappt aber nie so recht. Ich habe mich mit vielen Leuten aus dem Erzgebirge unterhalten, die mit diesen Geschichten großgeworden sind. Dabei habe ich auch von dem Gerücht gehört, dass er ein möglicher Sohn des Grafen von Einsiedel sein könnte.

Sein aufwendigstes Projekt:

An dem Projekt habe ich zwei Jahre gearbeitet. Insgesamt haben 50 Leute mitgemacht. Es gab immer wieder viel zu stemmen und auch mit Schwierigkeiten fertig zu werden. Es gab Darsteller zu finden, Kostüme, Tiere – ein Riesenaufwand. Und es ging nicht immer alles gut.

Begeisterung:

Viele Darsteller kamen aus den wirklichen Stülpner-Orten im Erzgebirge. Am Anfang waren manche noch etwas vorsichtig. Doch beim Shooting waren alle guter Laune und halfen nach Kräften mit. Überzeugen konnte ich die Leute mitzumachen mit einer Bilderschau von den ersten Shootings.

Thüringer Kulissen:

Wir haben viele Aufnahmen im Erzgebirge gemacht. Aber auch in Thüringen sind Bilder entstanden, in ­Tambach-Dietharz – großes Lob an die Stadtverwaltung für die tolle Unterstützung – in Bad Langensalza, Gotha, Erfurt, auf dem Inselsberg.

Stülpner & die Thüringer: 

Mich wundert, dass die Menschen ihn hier nicht so kennen, schade. Denn die legendäre Figur hat so viel Menschliches, und das gilt überall. Er war jemand, der anderen hilft, er war kein Böser. Aber auch einer, der seinen eigenen Weg ging und Ideale verfolgte. Man sollte hören, was er zu sagen hatte, sich von ihm ­abschauen, seinen Weg zu gehen.

Autor:

Helke Floeckner aus Erfurt

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