Arnoldis in Amerika 2018
Southern y’all!

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So heißt es in Gastonia, wohin wir, 10 Schülerinnen, Frau Pingel und Herr Hoschke, im Oktober reisen durften. „Hey y’all! How ya doin’?“ So wurden wir in North Carolina begrüßt. Nachdem wir mit 6 Stunden Flugverspätung endlich in Charlotte ankamen, konnten wir nur noch mit „Good, is there a bed for me?“ antworten. Als wir in Gothas Partnerstadt eintrafen, wussten wir alle; das wird eine wundervolle, ereignisreiche und auch informative Zeit.
Schwüle Luft schlug uns entgegen, als wir aus dem Flughafengebäude traten und uns in unsere Gastfamilien verabschiedeten. Auf der Fahrt von Charlotte nach Gastonia bekamen wir erste Eindrücke von dieser „neuen Welt“ zu sehen, denn für viele von uns war es der erste Aufenthalt in den USA. Besonders fiel uns die Gastfreundschaft und die Fröhlichkeit auf, die uns jeder entgegenbrachte, nicht nur unsere Gastfamilien, welche uns voller Liebe empfingen. Besonders gefielen uns auch die wunderschönen Häuser, die sich von den deutschen doch sehr unterscheiden. Nach der ersten Nacht in unserem „neuen Zuhause“ trafen wir früh- morgens Juliann Lehman, die Organisatorin des Sister-Cities-Programms. Mit ihr hatten wir die wohl lustigste Zeit unseres gesamten Aufenthaltes in den USA, denn sie begleitete uns zu unseren Lieblings-Programmpunkten, wie dem Whitewater Rafting, dem Escape Room oder zum Shopping in den Outlets. Wir glauben, wir sprechen für alle, wenn wir sagen, dass wir in ihr eine wunderbare, amerikanische, beste Freundin gefunden haben, ohne die unser Aufenthalt nicht ganz so schön und vollkommen geworden wäre.
Wenn man unsere Gastschüler aus Amerika nach ihrem Aufenthalt in Deutschland gefragt hat, was ihnen am besten in Deutschland gefallen hatte, so antworteten die meisten mit: „Das Essen!“. Auch Juliann führte uns in die Welt des typisch amerikanischen Essens ein, so gingen wir mit ihr Pizza im American style, Donuts, leckere Burger aber auch Cookies essen, sogar Sun Drop, Limonade aus North Carolina, präsentierte sie uns. Während unserer Reise besichtigten wir jedoch nicht nur die Städte Gastonia und Charlotte, wir bekamen auch die Möglichkeit an zwei Tagen den Schulalltag unserer Austauschpartner kennenzulernen. Die Forestview Highschool und die Ashbrook HS empfingen uns an diesen beiden Tagen mit offenen Armen, wir nahmen am Unterricht teil und konnten auch hier große Unterschiede zu Deutschland erkennen. Die Schüler machten unseren Schultag zu etwas ganz besonderem, denn sie integrierten uns und nahmen uns schnell in ihre Gruppe auf. Nach dem zweiten Schultag wurden wir von den Schülern in die Turnhalle geführt, wo die alljährliche Pep Rally stattfand. Als Ankündigung auf das am Abend stattfindende Homecoming Spiel der Forestview „Jags“ traten hier Cheerleader, Tänzerinnen und natürlich die Footballspieler auf. Die Stimmung bei der Pep Rally, aber auch beim Homecoming Spiel war einfach unglaublich, sie hat uns förmlich mitgerissen. Die buchstäbliche „Krönung“ des Abends war der Moment, als die Homecoming Queen gekürt wurde. Man kam sich vor wie in einem dieser Highschool Musicals, aber keiner von uns hätte etwas ändern wollen, denn all dies machte es perfekt.
Am Ende der wunderbaren Tage in den USA flogen wir nach Washington DC, wo wir unsere Bildungsreise ausklingen ließen und es einen sehr traurigen Abschied gab, welcher allen mindestens eine Träne gekostet hatte,. Wir alle hoffen natürlich, dass wir ein gutes Bild der Deutschen abliefern konnten und es den Amerikanern auch so gut gefallen hat wie uns! Im Namen aller zehn Schülerinnen möchten wir uns bei den Gastfamilien, Herrn Hoschke, Frau Pingel und Juliann bedanken, die unsere Zeit in den USA unvergesslich gemacht haben. Auch bedanken möchten wir uns bei Herrn Festag, Oberbürgermeister Knut Kreuch, Frau Kukulenz vom Städtepartnerschaftsverein Gotha-Gastonia, den Stadtwerken Gotha und allen anderen Mitwirkenden, die unseren Austausch möglich gemacht haben. In dieser kurzen Zeit haben wir so viele Personen lieben gelernt, was keiner von uns für möglich gehalten hätte. Gastonia und eben diese Personen sind wie ein zweites Zuhause für uns geworden. Thank y’all so much! We hope to see you soon!!!

Anna Hartmann und Malin Riebold
Oktober 2018

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