Ehemalige Arnoldi-Schüler trafen sich 45 Jahre nach ihrem Abitur

Gruppenfoto nach der Waldbahnfahrt
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  • Foto: Foto: Klaus-Peter Albrecht/Gotha
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Gotha - Am vergangenen Samstag, dem 22. September 2012, gab es für ca. 60 ehemalige Abiturienten ein freudiges Wiedersehen und viel zu erzählen.Vor nunmehr 45 Jahren beendeten sie in der damaligen erweiterten Arnoldioberschule in Gotha ihre Schulzeit. Mittlerweile durchweg gestandene Frauen und Männer.

Zunächst brachen die Schüler von damals zu einer Sonderfahrt mit der Thüringer Waldbahn nach Tabarz auf, um dann im Hotel "Alte Sternwarte" in Gotha das Jubiläum zu begehen. Nach einem Film über die Schulzeit, von zwei ehemaligen Schülern gestaltet, kam Heiterkeit und Freude über das Erlebte auf. Namen werden manchmal noch geraten, man erkennt sich dann doch wieder und umarmt sich herzlich. Alte Fotos aus der Schulzeit werden gezeigt. Und gleich beginnt das Geschichtenerzählen. Wie etwa: "Weisst du noch…vor Unterrichtsbeginn mussten wir uns immer vor dem Klassenraum aufstellen". Oder "erinnerst du dich noch an Lehrer…?" .Es wird gelacht und viel geredet. Der Name eines Lehrers fällt oft an diesem Abend, der leider zu früh verstorbene Hans-Jürgen Hinrichs. Er war bei mehreren Schülergenerationen beliebt, wie auch "berüchtigt". Einhellige Meinung der Anwesenden, "aber viel gelernt haben wir bei ihm".

45 Jahre - das ist eine lange Zeit und so wird auch Lehrern und Mitschülern, die verstorben sind, ein ehrendes Gedenken zu teil.
Zu einem besonderen Ereignis gestaltete sich der viel umjubelte Auftritt der ehemaligen Schülerband "THE CAPERS", in fast vollständiger damaliger Besetzung.
Das Niveau des Leistungspensums an der Schule sei sehr hoch gewesen, so einer der Organisatoren des Treffens, Roland Hannig. „Aber wir sind auch alle was geworden“, meint Hannig und zählt Karrierewege von Ärzten, erfolgreichen Unternehmern, Unternehmensberatern, Lehrern, Natur- und Humanwissenschaftlern, Ingenieuren, Technikern und Künstlern auf. Unter ihnen der bekannte Dirigent und Komponist Fredo Jung aus Altenburg, wie auch der Orthopädiespezialist Dr. Bertram Hochheim.
EinenTeil der damaligen Schüler hat es in verschiedene Ecken Europas (Polen und Schweden) verschlagen. Etwa die Hälfte der ehemaligen Schüler wohnen noch in Gotha und Umgebung. Auch der Lehrer Ekkehard Rehbein, der selbst einige Zeit Jahre am heutigen Arnoldi-Gymnasium unterrichtet hat, ist unter den Teilnehmern. Eine beträchtliche Anzahl der Anwesenden sind heute bereits Großeltern und teilweise besuchten und besuchen die Kinder und Enkel ebenfalls die über Gotha und Thüringen hinaus bekannte Bildungsstätte."

Autor:

Günter R. Guttsche aus Erfurt

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