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Ich habe es nicht mehr gewusst

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Heute bekam ich ein Blatt von 2006 wieder in die Hände, hätte sie vielleicht gar nicht beachtet. Doch nun, wo ich auf Gedichte gekommen bin, schaute und las ich und war (für meinen Gedichthorizont) erstaunt, was mir damals einfach so aus den Fingern floss. Freilich ist Liebe für mich heute mehr. Umso interessanter für mich, was ich damals dachte und auszudrücken versuchte.

Wer die Liebe meint zu haben
Und schon glaubt, wenn’s Herz toll schlägt,
Sie sei das Größte weit und breit.
Tut sich nur an Äuß’rem laben,
Weiß nicht was die Liebe trägt,
Ist noch lange nicht soweit!

Erst wenn sie hat Platz gefunden
In dem Herzen, fühlt sich wohl,
Und ist drin tagein tagaus,
Hat er die Liebe alle Stunden
Weiß auch, was er tun soll
Um sie nie zu lassen raus.

Wenn sie seinen Alltag prägt,
Immer da ist alle Zeit,
Nicht nur Lust ist sondern Leben,
Wenn sich nicht nur Sehnsucht regt
Und man stets am liebsten ist zu zweit,
Dann wird sie nicht nur sein sondern wahrlich leben!

Nicht haben wollen sondern geben ist der Motor der Liebe Leben.
Das gibt die Kraft, strahlt helles Licht,
Lässt alle Schatten kleiner werden.
Die Harmonie der Liebe geben
Und frei sie halten - zwingen nicht -
Das lässt zum höchsten Glück sie werden.

(ZU Oktober 2006)

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