Schülerschaft der Berufsbildenden Schulen Mansfeld-Südharz kommt zum Tag des offen Kinderhospizes
Im Kinderhospiz ticken die Uhren in einem anderen Rhythmus

 Schülerschaft der Berufsbildenden Schulen Mansfeld-Südharz.
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Von den Schülern der BBS Mansfeld-Südharz

Es ist schon zu einem Ritual geworden, welches die Schülerschaft der Berufsbildenden Schulen Mansfeld-Südharz jährlich verfolgt. Es geht um soziales Engagement und es geht um die Berührung mit einem Thema, dass schwer wie Blei auf dem Herzen liegt. Es geht um das Kinder- und Jugendhospiz Mitteldeutschland in Tambach-Dietharz.

Zum „Tag des offenen Kinderhospizes“ besuchten wir die Einrichtung, welche bei uns allen einen sehr starken Eindruck hinterlassen hat. Es war eine bewegende und emotionale Erfahrung, zu erleben, wie die schwer erkrankten Kinder und Jugendlichen mit ihren Familien von den Mitarbeitern mit Leib und Seele bei ihrem Weg begleitet und unterstützt werden.

Um das Kinder- und Jugendhospiz Mitteldeutschland in der Stadt der zwei Talsperren zu unterstützen, konnten wir ein prall gefülltes Spendenglas und Sachspenden von Betrieben unserer Region übergeben.

Doch besonders hat uns das Team beeindruckt. Wir durften all unsere Fragen stellen. Uns beschäftigte im Vorfeld sehr, wie man pädagogisch und therapeutisch arbeitet, wenn das Endliche doch schon so nah zu sein schein?! Wie geht man damit emotional um? Mitarbeiter Marcus Köhler gab uns die treffende und nachwirkende Antwort: „Man muss schon selbst innerlich gut aufgeräumt sein!“ Da kommen auch wir ins Grübeln. Doch das Kinderhospiz strahlt alles andere als das zeitliche Ende aus! Das Hospiz ist eine so lebensbejahende Einrichtung! Hell. Bunt. Freundlich. Vertrauensvoll. Und auch die Mitarbeiter strahlen diese Energie aus. Beim Rundgang durch das Haus sind wir auf viele Rituale gestoßen und durften auch die Abschiedsräume besichtigen, dessen Wände so viel zu sagen hätten. Hier kamen besonders viele Emotionen hoch. Wir haben erfahren, dass dem Wort Zeit eine ganz andere Bedeutung zugetragen wird. Wir empfinden Zeit oft als eilend, hastend und berechenbar. Im Kinderhospiz haben die Uhren einen anderen Rhythmus. Zeit wird hier an Momenten gerechnet, Momenten des Beisammensein und der Gefühlszulassung.

Mit diesen Gedanken und dem höchstem Respekt an das Team haben wir den Heimweg angetreten, mit der Absicht, im nächsten Jahr wieder zu kommen.

Autor:

Kinder- und Jugendhospiz Mitteldeutschland in Tambach-Dietharz aus Nordhausen

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