Mit Transnica nach Costa Rica Teil 5 1

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Die Vorbereitungen für die Costa Rica Reisebegannen schon in Nicaragua im Strandbad San Juan del Sur. In unseren
Reiseführer war eine günstige Übernachtung beim Autor angegeben. Wir nahmen
über E- mail Kontakt mit dem Autor des Reiseführerbuches auf und buchten das
Zimmer fest. Laut Reiseplanung waren wir erst in den späten Abendstunden in San
José der Hauptstadt von Costa Rica . Eine rechtzeitige Buchung einer Unterkunft
erschien uns in diesem Fall als sichere Variante. Wir beiden Freunde fuhren mit
dem Mietwagen vom Strandbad San Juan del Sur nach Managua der Hauptstadt von
Nicaragua. Dort mussten wir den Mietwagen wieder abgeben. Ein
Grenzüberschreitung von Nicaragua nach Costa Rica mit dem Mietwagen ist noch
nicht möglich. So nahmen wir den Transnica - Überlandbus. Es dauerte schon ein
paar Stunden ehe wir die Hauptstadt von Costa Rica erreichten. Der
Grenzübertritt war zwar langwierig, aber im Großen und Ganzen problemlos.
Spätabends erreichten wir San Jose' und konnten mittels Taxi unser Quartier sicher
erreichen. Im Quartier wurden wir schon erwartet. Die Pension des Autors des
Reiseführers war optimal eingerichtet. Man merkte sofort die große Erfahrung
der Besitzer in der Betreuung von Gästen. Hier gab es für alle Wünsche
des  Gastes  die richtige Ausruhmöglichkeit. Von der Hängematte, der
parkähnlichen Grünanlage bis zur gut gefüllten Bar. Ein idealer Ausgangspunkt
für unsere Entdeckungsreise durch Costa Rica. In der Pension gab es noch
Gelegenheit Gäste aus Süddeutschland zu treffen und sich über ihre Reisepläne
und Erfahrungen auszutauschen.
Der nächste Tag begann mit einem guten Frühstück und anschließend mit den Taxi
zur Mietautofirma. Ein Koreaner sollte diesmal unser fahrbarer Untersatz sein.
Wir waren uns noch unschlüssig, wohin die Reise gehen sollte. Karibik oder
Pazifikküste - beide Möglichkeiten standen uns offen. Ein Mitarbeiter der
Mietautofirma war ausschlaggebend. Wir sollten  unbedingt an die
Karibikseite nach Cahuita. Bei dem Namen Cahuita glänzten seine Augen und er
berichtete voll Begeisterung von einem Nationalpark und wundervoller
Reggaemusik, die man dort hören konnte. Die Würfel waren gefallen auf ging es
an die Karibikküste. Wieder galt es eine Gebirgskette zu überwinden und auf gut
ausgebauten Strassen waren wir in 5 Stunden in Cahuita. Das Ziel was uns
erwartete war eine weitläufige Ansiedlung mit meist einstöckigen und wenigen
zweistöckigen Wohnhäusern. Das karibische Meer war immer in unmittelbarer Nähe
und die Strände hatten unterschiedliche Namen. So gab es einen Playa Negro, was
auf einen schwarzen Sand hindeutete. Der Strand war mit Lagerfeuerstätten und
Schaukeln und angschwemmten Wurzeln und Baumstämmen belegt. Entspannt nutzten
die Badegäste das " Strandgut" als Ablage, Lehne, Spielzeug usw. In
Erinnerung bleiben auch die liebevoll gestalteten Werbeschilder, die auf
Unterkünfte, Bars und Restaurants aufmerksam machten. Die Quartiersuche
gestaltete sich aufwendig, wegen der guten Ausbuchung. Wir hatten Schlafsäcke
mitgenommen und benötigten nur die dazugehörigen Zelte. Camping Maria war
schließlich unsere Unterkunft. Die quirlige Besitzerin Maria und ihr
Lebensgefährte Ron boten uns einen Platz direkt am Meer. Ein Zelt wurde uns zur
Verfügung gestellt und eine offene Küche mit Kühlschrank und Spüle gab uns die
Möglichkeit uns selbst zu versorgen. Der Zeltplatz war gut besucht und der
Kontakt zu anderen Gästen aus Frankreich , USA, Spanien, Deutschland schnell
geschaffen über das gemeinsame Kochen in der offenen Küche. Es war sehr
interessant wie jeder sein Essen schnippelte, bruzzelte und auf den gemeinsamen
Tisch brachte. Wir liebten diese offene Küche und kein teures Hotel wäre für
uns so gemütlich gewesen. In den Morgen und Abendstunden lagen wir in den
Hängematten und blickten Richtung Meer und sahen die Sonne auf und untergehen.
Der liebevoll gepflegte Zeltplatz war mit Palmen und Blumen aufgelockert und
Wege führten zu den einzelnen Plätzen. Maria war immer präsent und fegte und
sorgte auch sonst so für Ordnung. Der bärtige Ron war der ruhige Pol zu Maria.

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