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Protest der Computerspieler

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Anlässlich einer Kurzberichterstattung des Kölner Senders RTL zur Gamescon (die weltgrößte Messe für interaktive Unterhaltungselektronik), in dem er Computerspiel (sog. Gamer) als stinkende, introvertierte Menschen beleidigt wurden, gingen über 8000 Beschwerden bei den Landesmedienanstalten ein (http://www.programmbeschwerde.de). Ebenso plante der Verein "Pirate Gaming e.V." für vergangenen Samstag eine Protestaktion via sozialer Netzwerke – einen sogenannten Flashmob.

Ein Flashmob ist ein kurzer, scheinbar spontaner Menschenauflauf auf öffentlichen oder halböffentlichen Plätzen, bei denen sich die Teilnehmer persönlich nicht kennen und ungewöhnliche Dinge tun. „Flashmobs werden über Online-Communitys, Weblogs, Newsgroups, E-Mail-Kettenbriefe oder per Mobiltelefon organisiert. Flashmobs gelten als spezielle Ausprägungsformen der virtuellen Gesellschaft (virtual community, Online-Community), die neue Medien wie Mobiltelefone und Internet benutzt, um kollektive direkte Aktionen zu organisieren.“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Flashmob)

Über 700 Facebook-Nutzer garantierten teilzunehmen. Bedauerlicherweise wurden nur 50 Computerspiele-Fans gezählt. Die Organisatoren des Flashmobs äußerten sich enttäuscht. Der große Ansturm blieb aus.

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