Vulcanmädchen vor Managua Nicaragua 4

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Auf den Rückweg nach Managua besuchten wir einen Nationalpark, der die Geschichte der Vulkane erzählte. Ein gut illustriertes Museum brachte uns die Erdgeschichte Nicaraguas näher. Viel erfuhren wir über den Aufbau und Bedeutung von Vulkanen. In der Ausstellung wurde auch dargestellt, wie die Menschen der Region die Vulkane erlebten. Abenteuerlustige Forscher erkundeten die Vulkane. Darunter waren auch deutsche Landsleute. Lange Zeit glaubten die Ureinwohner, dass die Vulkane ein Sitz von Göttern seien. Sie brachten ihnen Opfer dar, um sie gnädig zu stimmen und zu besänftigen. Vulkane sind gefährliche Schönheiten und Vulkanausbrüche gefährdeten oft Existenz vieler Menschen. Gleichzeitig sorgen mineralische Vulkanböden für gute Ernten. Nach dem Besuch des Museums ging es hinauf zum Vulkan. Eine Besucherplattform mit Nationalparkführern sorgte für eine beeindruckende Betrachtung. Wir schauten in den Schlund des Vulkans und spürten die Urgewalten und hörten ein Grollen. Ein Gefühl von Waschküche und hinter den Dunst sahen wir zeitweise die feurige Glut. Wir hatten das Glück, daß ein Fernsehteam vor Ort war. Hübsche Mädchen tanzten in phantasievollen Kostümen am Rande des Vulkans. Mit großer Bewunderung bestaunten wir das Schauspiel als Zaungäste. Ob vor Jahrhunderten wirklich solche Tänze zu Ehren der Götter stattfanden? Wahrscheinlich waren sie ein Teil eines Opferrituals mit Menschenopfern. Mit dieser etwas grausigen Vorstellung reisten wir weiter nach Managua. Dort angekommen steuerten wir den Salvador Allende Hafen an. Managua liegt an einen großen Süßwassersee mit Uferpromenade. Hier Treffen sich die Erlebnishungrigen zu Tanz, Spiel und lassen die Alltagsseele mal baumeln. Mallacon heißt diese Flaniermeile und gefeiert wird hier wie über all in den Metropolen der Welt. Zahlreiche Musikhallen, offene Terassen, Restaurants geben hierzu Gelegenheit. Der Mallacon ist auch Treffpunkt von Familien und Kinderspielplätze gibt es an jeder Ecke. Nach durchtanzter Nacht ging es am nächsten Tag zum Busterminal der Transnica Buslinie. Wir verabschiedeten uns von unseren fahrbaren Untersatz. Die Mietautofirma holte den Suzucki ab und wir stiegen in einen recht modernen Bus mit Beteuungspersonal, die für die Annehmlichkeiten der Gäste sorgten. Jetzt hieß es Abschied nehmen von Nicaragua. Es war eine gute Zeit in einen noch unbekannten Urlaubsland. Ausgerechnet Nicaragua - Aufwiedersehen - wir waren gerne hier.
Ein neues Land galt es zu entdecken.
Mit dem Transnica ging es nach Costa Rica - aber das ist eine andere Reisegeschichte

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