OB Knut Kreuch im Interview
Es geht weiter bergauf

Knut Kreuch, Oberbürgermeister der Stadt Gotha, wirft einen zuversichtlichen Blick auf das neue Jah
  • Knut Kreuch, Oberbürgermeister der Stadt Gotha, wirft einen zuversichtlichen Blick auf das neue Jah
  • Foto: Lutz Ebhardt
  • hochgeladen von Helke Floeckner

Neujahrsinterview mit dem Gothaer Oberbürgermeister Knut Kreuch:

Ihr Fazit für 2018 in einem Satz?

2018 war ein sehr gutes und erfolgreiches Jahr für Gotha, wir konnten viele Vorhaben realisieren, umfangreiche Baummaßnahmen abschließen.

Gotha 2019 - wie steht die Stadt da?

Ich bin mir sicher, wir werden die positive Entwicklung der letzten Jahre fortsetzen können. Wir haben weiterhin Zuzug, einen Haushalt ohne Kreditaufnahmen, können investieren und trotzdem freiwillige Leistungen auf hohem Niveau tätigen.

Was erwartet uns im neuen Jahr?

Zahlreiche Bauprojekte werden fortgesetzt oder begonnen. Wir investieren in den Straßenbau und in die Sanierung des Hauptmarktes, bauen eine neue Kindertagesstätte, eröffnen die neue Turnhalle für die Reyherschule. Darüber hinaus haben wir eine große Zahl kulturelle und sportiver Veranstaltungen, von den „Chor-und Orchestertagen“ im März, über die „Lotto Thüringen Ladies Tour“ im Mai bis hin zum Deutschen Genealogentag im September.

Das Problem, das Sie unbedingt gelöst sehen wollen?

Ich möchte endlich eine positive Entwicklung des Bahnhofsgebäudes erreichen. Daran arbeiten wir seit vielen Jahren und hoffen auf einen Durchbruch. Er ist ein bedeutendes Eingangstor der Stadt, aber in privatem Besitz und in einem unwürdigen Zustand.

Was bereitet Ihnen Sorgen?

Ordnung und Sauberkeit sind ein wichtiges Thema, bei dem wir noch effektiver durchgreifen müssen. Wir erleben Vermüllungen und Beschmierungen in Größenordnungen, das ist nicht nur respektlos den Mitbürgern gegenüber, das ist auch kriminell. Dagegen wird unsere Ordnungs- und Sicherheitsverwaltung auch mit neuen Konzepten vorgehen.

Wofür wird das Jahr nicht ausreichen?

Planungen laufen ja nicht nur über die zwölf Monate eines Jahres, sie gehen oft weit darüber hinaus. Es gibt viele Projekte für Gotha wie die Planungen für eine Jugendherberge, die wir in den nächsten Jahren einrichten wollen.

Gibt es etwas, das Sie für 2019 guten Gewissens versprechen können?

Mit Versprechen bin ich sehr vorsichtig. Ich bin aber überzeugt davon, dass Gotha im neuen Jahr weiterhin an Anziehungskraft gewinnt.

Fühlen Sie sich von der Landespolitik gut behandelt?

Noch nie wurde Gotha von einer Thüringer Landesregierung so gut behandelt wie heute. Das Potential Gothas wurde endlich erkannt und so können wir mit hohen Förderquoten den Abbau des Investitionsstaus angehen. Ich erinnere nur da an die Komplementierung der Bundesmittel für die Sanierung von Schloss Friedenstein, die Förderung unserer Stadt-Bad-Sanierung, die finanzielle Unterstützung bei der Sanierung unserer Bildungseinrichtungen.

Was möchten Sie heute in einem Jahr rückblickend sagen können?

Im Gewerbegebiet-Süd, „GothA4“ ist Baurecht geschaffen.

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