Bürgerdialog am 3.12.
Gotha soll wieder eine Jugendherberge bekommen

An dieser Stelle mitten in der Stadt – es geht um die ­Gebäude am Klosterplatz 4 und in der Jüdenstraße 13, 15 und 17 – soll die neue Jugendherberge mit 150 Betten entstehen. Auch ein Spielhaus mit zahlreichen Bewegungsangeboten für Jugendliche ist als Anschlussprojekt in der Jüdenstraße 11 geplant.
  • An dieser Stelle mitten in der Stadt – es geht um die ­Gebäude am Klosterplatz 4 und in der Jüdenstraße 13, 15 und 17 – soll die neue Jugendherberge mit 150 Betten entstehen. Auch ein Spielhaus mit zahlreichen Bewegungsangeboten für Jugendliche ist als Anschlussprojekt in der Jüdenstraße 11 geplant.
  • Foto: Uwe-Jens Igel
  • hochgeladen von Helke Floeckner

Kinder in die Stadt! Die Stadt Gotha soll wieder eine Jugendherberge bekommen. ­Der Bürgerdialog Anfang Dezember informiert zum Projekt.

Mehr als 20 Jahre ohne Jugendherberge in Gotha sind genug. Diese Art der Übernachtungsmöglichkeit für Schulklassen und Jugendorganisationen, für Verbände und Familien fehlt in der Stadt, weiß Oberbürgermeister Knut Kreuch. Seit Jahren schon kämpft er darum, ein solches Angebot wieder nach Gotha zu holen.

Die Aussichten, dass dies gelingt, sind sehr gut. Nach drei Jahren Verhandlungen mit dem Jugendherbergsverband – der eine solche ­Herberge hier betreiben würde, wenn sie in der Innenstadt liegt, es einen Bauherren, Unterstützung von der Stadt und einen Mietvertrag über 30 Jahre gibt – steht nun an der Ecke Jüdenstraße/Klosterplatz ein Objekt und mit der Baugesellschaft Gotha ein Investor zur Verfügung.

„Wieder mehr Kinder nach Gotha zu holen, ist ein großes Thema. Wir möchten dazu beitragen, die Stadt noch lebendiger zu gestalten“, steht Christine Riede, die Geschäftsführerin der Baugesellschaft, der die Gebäude gehören, hundertprozentig hinter dem Projekt. Gotha habe Kindern und Jugendlichen mit seinen Angeboten von Schloss Friedenstein über die Museen, das Stadtbad bis hin zum nahen Thüringer Wald viel zu bieten. Eine Jugendherberge wäre perfekt für diese Zielgruppe.

Nachdem Jugendherbergsverband und Stadtrat dem konkreten Projekt zugestimmt haben, hat die Baugesellschaft beim Landesverwaltungsamt eine Förderung beantragt. Für das 9,2 Millionen teure Vorhaben könnte es bis zu 60 Prozent Fördermittel geben, auch die Stadt Gotha will das Vorhaben unterstützen, ebenso beteiligt sich die Baugesellschaft mit einem Eigenanteil. „Wir warten eigentlich jeden Tag auf die Zusage der Fördermittel“ steht Christine Riede in den Start­löchern. Dann könne nach den umfangreichen Planungen im Jahr 2020 Baustart sein und Gotha ab 2022 wieder eine Jugendherberge haben.

Termin Bürgerdialog:

Wer mehr zum Projekt erfahren möchte, ist am 3. Dezember um 18 Uhr im Bürgersaal des Historischen Rathauses zum Bürgerdialog ­willkommen.

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