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Thüringens „Rot-Rot-Grün“ in Selbstabwahl durch: Gebietsreform

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Nachdem viele Thüringer Regierungsjahre mit CDU jüngst abgewählt wurden und eine Rot-Rot-Grüne Regierung das Heft in die Hand nahm, wird keiner erwartet haben, dass diese in ihren ersten Jahren all die CDU-Defizite aufarbeiten würde.
Gern wird seitens der CDU gedrängelt, wohl wissend aber nichts sagend, dass berechtigte Forderungen an die Regierung zu ihrer Zeit auch bestanden aber nicht umgesetzt wurden. Heute werden Defizite alle auf den Tisch gelegt, ohne Sicht, was aus der Vergangenheit "übrig" blieb.

Doch, statt erst einmal eine Legislaturperiode ordentlich und vertrauenserweckend durchzustehen, um darauf aufbauend größere Schritte machen zu können, wird die „Gebietsreform“ – dazu noch in dilettantischer Form – durchgepeitscht.

So, wie sie angesetzt, diskutiert, ständig geändert und selbst in Frage gestellt wird, kann das zumindest nichts wahrlich Brauchbares werden. Also damit aufhören wäre die beste Konsequenz.
Hinzu kommt, dass die CDU zu ihrer Regierungszeit eine solche Gebietsreform tunlichst vermieden hat. Hessische Sozialdemokraten sprechen von ihrer Reform, an der sie nach vielen Jahren noch heute zu knabbern haben.

Somit ergibt sich das Fazit: Die Thüringer Rot-Rot-Grüne Regierung hat mit der „Gebietsreform“ ein Mittel gefunden, sich selbst unmöglich und der CDU bei den nächsten Landtagswahlen den Weg für deren Wiederwahl frei zu machen.
Ob und inwieweit da die SPD in Thüringen mit ihrem Minister Poppenhäger Absicht zugeordnet werden kann, um sich für CDU/SPD vorzubereiten, ist ein Gesichtspunkt, der dabei nicht von der Hand zu weisen ist.

Leider heißt das: Bei solchem unwürdigen Verhalten und offensichtlicher Konzeptionslosigkeit, ist die Wahl einer Rot-Rot-Grünen Regierung in Thüringen nicht wieder und in Deutschland aktuell nicht empfehlenswert.
Das ist sowas von SCHADE, weil damit eine echte Alternative in die Ferne geschoben wird und die dafür Verantwortlichen sich offensichtlich dieser vertanen Chancen nicht bewusst sind – nicht über den Rand ihrer parteipolitischen Süppchen hinaus sehen können/wollen.

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