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Ausgerechnet Nicaragua 1 - Entdeckung eines unbekannten Landes

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Nachdem die vorherige Reise nach Panama die Liebe zu Lateinamerika wach gehalten hat, verschlug es uns in diesem Jahr nach Nicaragua. Die Neugierde nach dem Land, was in den Kindertagen die Schlagzeilen der Nachrichtensendungen füllte, beflügelte unsere Urlaubspläne. Was war von dem sozialistischen Experiment in Lateinamerika übrig geblieben. Sandinisten, Contras, Revolution, Daniel Orthega, Ernesto Cardinal usw. Worte die so oft erwähnt und im Gehirn stecken geblieben waren. So richtig Reiseinformationen waren nicht zu bekommen und Freunde warnten überhaupt dort hin zu reisen. Um diese Warnungen zu untermauern erzählten sie von bevorstehenden Vulkanausbrüchen von den die Nachrichten berichteten. Die aufregendsten Geschichten waren die, die von hübschen Frauen berichteten die die Touristen in Taxis lockten. Diese Taxis fuhren dann in den Wald und man würde gnadenlos ausgeraubt. Man müsste froh sein, wenn man mit den nackten Leben davon käme. Es gab aber auch Berichte die kund taten, dass Nicaragua mittlerweile eines sichersten Länder Mittelamerikas ist. Trotzdem unser Entschluss stand fest. Wir fahren nach Nicaragua. Bei der Reiseplanung stand uns wieder ein Reisebüro zur Seite. Der Flug und das erste Hotel sowie das Mietauto wurden fest gebucht. Unsere Erfahrungen von Panama machten uns Mut vieles erst vor Ort zu buchen. Diese Freiheit wollten wir uns unbedingt gönnen. Die Planung sah so aus, das wir mit dem Zug zum Flughafen Frankfurt am Main anreisten und dass anschließend der Flug via Atlanta/ USA und von dort aus der Flug nach Managua die Hauptstadt von Nicaragua ging. Allein in die USA ein zu reisen erforderten einige Formalitäten. Schon Monate vor der Reise wurden wir von den US - Behörden auf Herz und Nieren geprüft. Einige Fragen waren für uns ein großes Aha - Erlebnis. Zum Beispiel die Frage, ob wir einen terroristischen Anschlag in den USA planten lösten ein ratloses Kopf schütteln aus. Ob böse Buben oder Mädchen diese Frage wahrheitsgemäß beantworten würden? ESTA - heißt diese Sicherheitsformalie, um in die USA einreisen zu dürfen. Wir erfüllten alle Auflagen mit größter Ernsthaftigkeit, denn eins stand für uns fest, in Sachen Sicherheit verstehen die Amis keinen Spaß. Dann war er da der Abreisetag und mit der Bahn ging es nach Frankfurt Main Flughafen. Nach dem langwierigen einchecken saßen wir in unserem Flieger der Delta Airlines und ermüdende 10 Stunden Flug standen uns bevor. Stewardessen im gesetzeren Alter kümmerten sich um unser Wohl. Sie strahlten mit ihrem vorgerückten Alter viel Kompetenz aus. Ich stellte mir lebhaft vor, wie diese energischen Damen mit ihrem Alter von 55+ einen Entführer zur Strecke bringen. Vielleicht hätte ich jüngere Stewardessen besser gefunden, aber bei meinen Oma - Servicepersonal fühlte ich mich geborgen und sicher. In Atlanta angekommen durchlitten wir das Mathyrium der USA - Sicherheitskontrollen. Angesichts der ausgiebigen Kontrollen fühlten wir uns ohnmächtig und klein. Spätestens hier lernt man Demut und Unterwürfigkeit. Bloß nicht auffallen und mit der Gewissheit für die Ewigkeit im Sicherheitssystem der Amerikaner gespeichert zu sein, bestiegen wir den nächsten Flieger Richtung Nicaragua. Wieder flogen wir mit Delta Airlines und wiederum betreuten uns Oma - Stewardessen. Sie garantierten erstklassigen Service und Sicherheit. Nach 2 Stunden waren wir endlich da in Managua der Hauptstadt von Nicaragua. Es war spät am Abend und der Flughafen machte einen sehr übersichtlichen und modernen Eindruck. Beim auschecken vernahmen wir zunehmend die spanische Sprache. Wie herrlich diese wohlklingende Weltsprache zu hören und ansatzweise zu verstehen. Ein Shuttle vom Hotel holte uns ab und nach 15 Minuten waren wir in unserem Quartier. Uff- endlich geschafft. Gepäck ins Zimmer ein Absacker an der Bar und endlich lagen wir in unseren Betten. Wir träumten von Eroberung Nicaraguas von zwei verrückten Deutschen. Die Entdeckungsreise konnte beginnen.
Fortsetzung nächste WocheArtikel: Nicaragua 2 Spiegeleierinsel

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