Kaffee aus der kleinen Kanne - der Espressokocher für den Herd
Kaffee aus der kleinen Kanne - der Espressokocher für den Herd

Der Espresso ist vielleicht der Ausdruck italienischer Lebensphilosophie - der kleine, starke und schwarze Kaffee ist ein wahrer Genuss und mit dem typisch mitteleuropäischen Filterkaffee nicht zu vergleichen.
Um daheim den perfekten Espresso zuzubereiten, braucht es nicht einmal eine riesige Espressomaschine, denn auch der kleine Espressokocher für den Herd zaubert blubbernd den perfekten Espresso. Zumindest mit dem richtigen Gerät - worauf kommt es also bei der Wahl des Espressokochers an?

Heißes vom Herd - der Espressokocher

Die klassische Espressokanne wird im Italienischen auch Moka genannt. Entwickelt wurden die ersten Kannen für den Herd in Italien bereits in den Vierzigern des letzten Jahrhunderts, aus der Zeit stammt auch das achteckige Design, das für den Espressokocher so typisch ist.

Heute werden die meisten Espressokannen aus Edelstahl gefertigt, das verlängert nicht nur die Haltbarkeit, sondern sorgt dafür, dass das Kännchen auch auf Induktionsherden funktioniert.
Auch in anderen Formvarianten ist die Funktionsweise aber gleich: in den Kannenunterteil wird das Wasser gegeben, während das Kaffeepulver im Filter lagert und der fertige Kaffee im Kannenoberteil landet. Beide Teile werden verschraubt und über die Hitze auf dem Herd köchelt der Kaffee sich langsam hoch.
Wer Kaffee als Wissenschaft betreibt, sollte übrigens auch bei der Wahl des Pulvers pedantisch sein. Ein mittlerer Mahlgrad empfiehlt sich für die 1,5-3 Bar des Espressokochers; je gröber das Pulver wird, desto eher geht der Kaffee in Richtung French Press. Feineres Pulver hingegen sorgt eher für den typischen Espresso.

Worauf kommt es an beim Kauf?

Gute Espressokocher müssen nicht sündhaft teuer sein, eine Kanne aus Edelstahl gibt es bereits für rund 50,- Euro. Je nach gewünschter Größe gibt es auch günstigere Modelle, diese haben andere Vorteile. Eine kleine Kanne ist der perfekte Begleiter auf Reisen, aber mit 2-4 Tassen kann es daheim beim Frühstück für zwei schon eng werden. Die Größe ist also ein absolut entscheidendes Kaufkriterium.
Sehr leichte und günstige Modelle bieten häufig Oberteile oder zumindest Abdeckungen aus Plastik, hier gilt grundsätzlich Obacht. Denn das Plastik fasst sich nicht nur billig an, es sieht auch schnell unschön verkrustet aus. Ein Espressokocher aus Edelstahl ist da allemal vorzuziehen.
Außerdem sollte die Kanne gut zu reinigen sein, andernfalls entstehen unschöne Rückstände im Trichter oder dem Unterteil. Wer hier auf Markenqualität setzt, kann auf lange Sicht sogar sparen. Ein natürliches Verschleißteil ist nämlich die Gummidichtung, die kann aber auch ausgetauscht werden.
Neben dem achteckigen Design Mokas gibt es auch immer mehr runde Modelle, das ist natürlich Geschmacksfrage, aber Kaffetraditonalisten setzen natürlich auf klare Kanten.

Den richtigen Espressokocher finden 

Einen besseren Überblick über die verschiedenen Espressokocher und aktuelle Testberichte gibt es auf askgeorge.com - einen kleinen Wehrmutstropfen gibt es jedoch beim Espressokocher. Eigentlich kann damit kein Espresso hergestellt werden, dafür fehlt schlichtweg der Druck (Espresso entsteht bei etwa 9 Bar). Aber was bedeutet schon ein Name, wenn der Kaffee gut schmeckt?

Autor:

Susanne Stenzel aus Gotha

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