Heiligenstadt aktuell
Ausstellung im Eichsfeldmuseum

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Die Ausstellung „Das Eichsfeld im 19. Jahrhundert“ soll dem Besucher die Arbeit und den Alltag im Eichsfeld näherbringen. Geprägt war die damalige Zeit durch die Industrialisierung, die wegen fehlender Investitionen und Infrastruktur im Eichsfeld wenig Arbeit, Armut und Auswanderung verursachte. Das Eichsfeld wurde zum „Armenhaus Preußens“.

Es war die Zeit der Wanderarbeiter und Handelsmänner, die mit dem Reff in die Welt gingen. Bekannt ist Hundeshagen als Musikerdorf, dessen Bewohner als Wandermusikanten ihr Auskommen suchten. Mit der Eröffnung der Bahnstrecke Nordhausen - Arenshausen mit den Stationen Gernrode, Leinefelde und Heiligenstadt am 9. Juli 1867 fand der beginnende Aufschwung statt.

So wurde der 1870 in Mühlhausen gegründete Betrieb „Hugo Engelmann & Co. GmbH“ (Nadelfabrik – Solidor) 1873 nach Heiligenstadt verlegt. Hier fand man genügend Arbeitskräfte und schnelle Transportwege.

Welchen Einfluss die Infrastruktur am Gewerbe, Handel und Produktion hat, sieht man heute an der Anbindung von Heiligenstadt an die Autobahn A38.
Alles in allem eine gelungene Ausstellung, die ein Besuch wert ist!

Autor:

Thomas Schuster aus Heiligenstadt

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