Die Heiligenstädter Papiermühle um 1900 und die Stelle heute

Papiermühle um 1900
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Die Papiermühle in Heiligenstadt gehörte zu den ersten Papiermühlen Deutschlands. Aus einer Urkunde vom Jahr 1621 geht hervor: „Darneben (Leinemühle) steht die Papiermühle. Johann Zwehl Kanzleirath und Landschreiber hat sie im Jahr 1621 bauen lassen.“

1817 pachtete Papiermachermeister Johann Christoph Lovis die Mühle, der sie 1828 für 8.500 Taler kaufte. 1854 erfolgte mit dem Kauf moderner Papiermaschinen die Umwandlung von einer Papiermühle zur Papierfabrik in der Flinsberger Straße. Am 13. November 1872 kaufte Franz Engelmann für 8.000 Taler die Papiermühle und riss die 1901 ab. Heute befindet sich an der Stelle in der Leinegasse das Landratsamt, ehemals Nadelfabrik (später Solidor). Das Portal der Mühle ist noch erhalten und wurde in ein Wohnhaus am Werner-Martin-Weg eingesetzt.

Weitere interessante Geschichten und Informationen findet ihr auf http://schuster-heiligenstadt.de

Papiermühle um 1900
Zweigstelle Landratsamt 2017

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