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Die Stubenstraße - früher ein Mittelpunkt des städtischen Lebens

Stubenstraße um 1930
Stubenstraße um 1930
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Die Stubenstraße, um 1800 Stubengasse, erhielt ihren Namen von einer Badstube, die sich im Haus Nummer 24 befand. 

Johann Wolf schreibt um 1800:
„Jedoch hatte die Stadt zwei Badstuben, deren sich die Bürger zur Erhaltung und Herstellung ihrer Gesundheit, nach damaliger Sitte, oft bedienten. Die Bader ließen zur Ader, schröpften und übernahmen auch Geschwüre, Geschwulste und dergleichen
Erbrechen.“ 

Die andere Badstube befand sich gegenüber dem alten Rathaus und war im Besitz der Stadt. Noch heute heißt die Straße „Alte Stube“. Ein weiteres Bad zu späterer Zeit war an der Leine in der Bahnhofstraße zu finden.
 
Noch vor über 100 Jahren zählte die Stubenstraße zum Mittelpunkt des städtischen Lebens in Heiligenstadt. So finden wir im Adressbuch von 1896 in der Stubenstraße:
 
Bäckermeister Wand, Musiker Backhaus, Dachdeckermeister Richardt, Schneidermeister Siebert, Stellmacher Friedrich, Lehrer Levy, Brauereibesitzer Cordier, Apotheker Dröse, Malermeister Schmidt, die Polizisten Kramer und
Welke, Landwirt Tilike, Färber Ritschke, Bürgermeister Petri und Kaufmann
Osburg.
 
Weitere interessante Geschichten und Informationen findet ihr auf http://schuster-heiligenstadt.de

Stubenstraße um 1930
Stubenstraße 2007
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