Baumaßnahme Kindergarten „St. Gerhard“ Heiligenstadt - 20 neue Krippenplätze stehen mit der Einweihung des neuen Anbaus zur Verfügung

Wurde Tage vor der Eröffnung noch fertig eingerichtet: Einer der Gruppenräume.
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  • Wurde Tage vor der Eröffnung noch fertig eingerichtet: Einer der Gruppenräume.
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Neben fröhlichem Kinderlärm drang in der vergangenen Woche zusätzlich noch der Lärm von Handwerkern aus dem Räumlichkeiten des Katholischen Kindergartens „St. Gerhard“ am Heiligenstädter Mühlgraben 1d. Einige Firmen legten im neu geschaffenen Anbau der Einrichtung letzte Hand an. Den Schwerpunkt bildete dabei der Aufbau der Inneneinrichtung. Schließlich musste bis zur feierlichen Einweihung am vergangenen Sonntag alles soweit fertig sein.

Man schrieb das Jahr 1981, als der Kindergarten mit dem Namen „Bummi“ als typische DDR-Kinder-Kombination eröffnet wurde. Nach der Wende - in den Jahren 2000 bis 2003 - wurde das Gebäude umfassend saniert und umgebaut, sodass so gut wie nichts mehr an den einstigen DDR-Standard-Bau erinnerte.
Nachdem - nicht zuletzt durch Neuregelungen des Landes Thüringen (Umstellung auf das neue Elterngeld) - ein erhöhter Bedarf an Kinderkrippenplätzen zu beobachten war, erfolgten Planungen für einen Anbau an den St.-Gerhard-Kindergarten zur Aufnahme einer Kinderkrippe.

Die Baumaßnahmen begannen im vergangenen Jahr. Die Fertigstellung der Bodenplatte erfolgte im November 2010. Dann ruhten aufgrund des Winters die Arbeiten weitgehend und wurden erst im Frühjahr wieder aufgenommen. Im Mai konnte Richtfest gefeiert werden. Mit dem bodenerdigen Anbau, der über einem achteckigen Grundriss verfügt, wird die Kapazität der Einrichtung von 120 Kindergartenplätzen um 20 Krippenplätze erweitert. Entstanden sind hier unter anderem zwei neue Gruppenräume sowie zwei Schlafräume für die zukünftig kleinsten Bewohner der Kindertagesstätte.

In einem schon jetzt aufgrund seiner markanten Form und wegen seiner runden Fenster von allen scherzhaft als „Käsewürfel“ bezeichneten Bereich des Anbaus hielt der Sanitärbereich mit Waschraum und Toiletten Einzug. Zudem beherbergt der neue Anbau ein Büro.

Der großzügig gestaltete Eingangsbereich mit dem sich anschließenden breiten Flur dient zugleich als überdachte Freispielfläche, die sich sogar noch erweitern lässt, da zu einem Schlafraum hin eine mobile Trennwand eingezogen wurde. Eben jener Schlafraum weist noch eine weitere Besonderheit in Form von terrassenförmigen Bettenpodesten auf, die nach dem Einziehen der Betten zugleich als höhenversetzte Sitzgelegenheiten (ähnlich wie in einem Amphitheater) verwendet werden können. Am vergangenen Sonntag, dem 4. September, wurde der Anbau feierlich eingeweiht und wird seit Montag genutzt.

Autor:

Peter Schindler aus Heiligenstadt

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