Christus segne dieses Haus - Eichsfelder Sternsinger sammelten wieder Spenden für einen guten Zweck

Einige der zahlreichen Sternsinger in Worbis mit Messdienern sowie Dechant Dietrich vor der Stadtkirche "St. Nikolaus".
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  • Einige der zahlreichen Sternsinger in Worbis mit Messdienern sowie Dechant Dietrich vor der Stadtkirche "St. Nikolaus".
  • Foto: Pfarrgemeinderat Worbis
  • hochgeladen von Peter Schindler

„Christus mansionem benedicat - Christus segne dieses Haus“ hieß es in den ersten Tagen des neues Jahres 2013 in vielen Städten und Gemeinden des Landkreises Eichsfeld. Mit dem „Dreikönigssingen“ im Jahre 1959 hat sich diese Aktion bis heute zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt.

So waren in diesem Jahr beispielsweise auch in Worbis wieder die Sternsinger unterwegs, um für Not leidende Kinder Spenden zu sammeln und die Menschen mit Gesang und Versen zu erfreuen. Trotz der winterlichen Temperaturen sah man „Caspar“, „Melchior“ und „Balthasar“ in gleich mehreren Gruppen an insgesamt fünf Tagen in der Stadt, wo sie zahlreiche Häuser besuchten und segneten.

Dabei kam die bemerkenswerte Spendensumme von rund 6.000 Euro zusammen. Dazu gab es reichlich Süßigkeiten sowie kleine gebastelte Überraschungen für die Kinder. Ein Großteil des erhaltenen Naschwerks wird allerdings auf Wunsch der Sternsinger an die „Leinefelder Tafel“ übergeben, damit sie bedürftigen Kindern im Eichsfeld zu Gute kommen.

Die Sternsinger in Worbis sind schon richtige Profis. Sie besitzen in der Mehrzahl schon sechs Jahre Erfahrung, wobei es bei den jugendlichen Begleitern oft noch weit mehr sind. Für den Abschluss ihrer diesjährigen Aktion hatten sie sich etwas ganz Besonderes überlegt und besuchten am Sonntag, dem 06. Januar, vor dem Gottesdienst alle Patienten im Worbiser St.-Elisabeth-Krankenhaus. Danach folgte der feierliche Einzug zur Heiligen Messe in die Stadtkirche, bei der sich Dechant Dietrich und die Gemeinde mit großem Applaus für das gute Sammelergebnis bedankten.

In Niederorschel wiederum ging es bei der Sternsinger-Aktion vor allem um Hilfe für die Kinder Tansanias. Denn Tansania in Afrika ist eines von vielen Ländern, in denen Kinder nicht einmal die allernötigste medizinische Betreuung erhalten. So gibt es dort nur etwa 100 Kinderärzte für 18 Millionen Kinder.

„Segen bringen – Segen sein. Für Gesundheit in Tansania und weltweit“ lautete daher das Leitwort der diesjährigen Aktion in Niederorschel, mit der die Ausbildung von Kinderärzten in Tansania unterstützt werden soll. Ingesamt 32 eifrige Sternsingerkinder zogen bis zum vergangenen Sonntag mit Kostümen, Stern, Liederheft, Kreide und Sammelbüchse von Haus zu Haus, um den Menschen den Neujahrssegen zu bringen.

Autor:

Peter Schindler aus Heiligenstadt

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