Thüringen zu Fuß - W wie Weg: Top-Wanderweg Westerwald

Am Ershäuser Fenster öffnet sich der Blick weit ins Tal der Rosoppe.
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  • Am Ershäuser Fenster öffnet sich der Blick weit ins Tal der Rosoppe.
  • hochgeladen von Sibylle Klepzig

Nicht nur in Hessen, auch im Eichsfeld gibt es einen Westerwald. Es lohnt, ihn kennenzulernen - am besten zu Fuß auf dem gleichnamigen Top-Wanderweg. Eine Empfehlung von Naturpark-Ranger Stefan Sander.

WEG-Einstimmung: Seine schönsten Touren hat das Eichsfeld zu Top-Wander­wegen geadelt. Einer davon führt vom Tal der Rosoppe durch den nördlichen Teil des Westerwaldes. Er ist so attraktiv, dass er sich um das Prädikat Qualitätsweg „Wanderbares Deutschland“ bewirbt.

WEG-Länge: Die 16,7 Kilo­meter lange Rundstrecke führt meist über geschotterte und naturnahe Waldwege.

WEG-Schwierigkeit: Auf der mittelschweren Tour sind rund 300 Meter Steigung zu überwinden.

WEG-Markierung:
Der Top-Weg ist komplett neu ausgeschildert mit einem T im grünen Kreis.

WEG-Start: Los geht‘s in Martinfeld vom Parkplatz an der Kirche. Am Ortsausgang Richtung Wachstedt biegt der Wanderer rechts zum Wald ab.

WEG-Verlauf: ­Vorbei an ­Birken­kreuz, Kalk-Sinterquellen, Klüschen Hagis und altem Forsthaus wird das Schweizer Häuschen im Küll­stedter Grund erreicht. Im schattigen Laubwald steigt der Wanderer dann hinauf zum Plateau, bevor es wieder hinab nach Martinfeld geht.

WEG-Aussichten:
Am Martin­felder und Ershäuser Fenster ist es, als würden sich die Flügel eines Panoramafensters zur Landschaft öffnen.

WEG-Rast: Proviant aus dem Rucksack kann man an sieben Rastplätzen beziehungsweise Schutzhütten verspeisen. In Küllstedt und Martinfeld laden Gastwirte zur Einkehr ein. Das Landhaus „Am Wester­wald“ in ­Martin­feld etwa ist zertifizierter Qualitäts­gastgeber „Wanderbares Deutschland“ und Partner des Naturparks Eichsfeld-Hainich-Werratal.

WEG-Alternativen: Die Tour könnte ebenso in Wachstedt oder Küllstedt beginnen. Von dort gibt es kurze Zubringerwege – ­gekennzeichnet mit einem gelben T im gleichen Symbol.

WEG-Extras: Das Schweizer Häuschen ist eine Waldbiwak-Station. Hier kann man – nach Absprache – im Freien übernachten. Vom Naturpark gibt es Brennholz und Galgengrill sowie Planen, unter denen man mit Iso-Matte schlafen kann.

WEG im Internet:
www.naturpark-ehw.de

Infos auch hier

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