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Kühe fressen Schimmelpilz, wir essen.....

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10.000 Tonnen Futtermittel mit verseuchtem Maisfutter sind an landwirtschaftliche Betriebe geliefert worden. Aflotoxin B1 ist ein Schimmelpilz und so giftig, dass er Schäden im Erbgut und im Imunsystem verursachen kann.

Da der Pilz bei Temparaturen zwischen 25 und 40 Grad so richtig aktiv wird, liebt er subtropische Gebiete und befällt dort mit Eifer Gewürze, Nüsse, Früchte und eben auch Getreide. Der Mais ist wohl gemischt worden, um Mischfuttermittel herzustellen, welches hauptsächlich an Höfe in Niedersachsen geliefert wurde.

Wo das Futter gelandet ist, spielt letztlich keine grosse Rolle; den letztlich wird die Kuh, welche das Futter gefressen hat, bei irgendwem auf dem Teller landen; leider.

Interessant ist, dass das Landwirtschaftsministerium - genauer der niedersächsische Staatssekretär Udo Paschedag - schon weiß, dass die Gefährdung durch Verbraucher unwahrscheinlich ist. Gut, das Gift lagert sich am ehesten in Kuhmilch ab, aber diese zu trinken, ist angeblich auch unbedenklich. Wer es glaubt...

Wenn das ja angeblich so unbedenklich ist, kann das Futter ja wohl auch weiter gefüttert werden. Aber das ist seltsamerweise zu gefährlich. Seltsam, dass direkt mal eine Verharmlosungswelle über die verseuchten Futtermittel rollt. Wäre hier nicht einmal ein Eingeständnis des eigenen Versagens angemessen? Das stände Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner besser zu Gesicht, als die "Dirndltauglichkeit"

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