Synagogen-Stolperstein entwendet - CDU Heilbad Heiligenstadt bittet um Rückgabe des beschädigten Steines

Das Bild zeigt einen der Stolpersteine. Die beschädigte Ecke des Steines rührt vom Synagogenabriss her.
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  • Das Bild zeigt einen der Stolpersteine. Die beschädigte Ecke des Steines rührt vom Synagogenabriss her.
  • Foto: Christian Stützer
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Mit diesem Aufruf bittet die CDU Heilbad Heiligenstadt um Rückgabe des bei den Abrissarbeiten an der ehemaligen Heiligenstädter Synagoge in der Stubenstraße entwendeten Stolpersteins, so Christian Stützer stellvertretender Vorsitzender der CDU Heilbad Heiligenstadt.

Nach dem Abriss des Synagogenbaus am 07.09.2011 wurde der dort unmittelbar vor der Eingangsstufe verlegte Stolperstein im Zeitraum zwischen dem 12. September (18.00 Uhr) und 14. September (15.00 Uhr) entwendet.

Der etwa 10x10x10 cm große, mit einer Messingplatte versehene Stein, auf dem die geschichtsträchtigen Daten zur Synagoge eingestanzt sind wurde am 09. November 2007 als symbolischer Startstein der „Aktion Stolpersteine für Heilbad Heiligenstadt“ durch den Stellvertretenden Vorsitzenden der Jüdischen Landesgemeinde Prof. Dr. Reinhard Schramm und dem damaligen Thüringer Ministerpräsidenten Dieter Althaus enthüllt.

Nicht nur, dass mit dessen Entwendung ein materieller Schaden entstanden ist, vielmehr wurde ein Gedenkstein entwendet, welcher erst durch die großzügige Spendenbereitschaft von Bürgerinnen und Bürger der Stadt Heilbad Heiligenstadt und des Landkreises Eichsfeld ermöglicht wurde.

Nach bisherigen erfolglosen Recherchen bei den zuständigen Behörden, den ausführenden Firmen und Unternehmen sowie dem Investor ist es leider nicht gelungen, den entwendeten Stolperstein wieder ausfindig zu machen. Daher appelliert der Vorstand der CDU Heilbad Heiligenstadt an Diejenigen, den entwendeten Stolperstein entweder an seinen bisherigen Standort zu verbringen oder diesen bei der Stadtverwaltung abzugeben.

Sollte dies bis zum 20. Oktober1 nicht geschehen sein, sieht sich die CDU Heilbad Heiligenstadt dazu veranlasst, eine entsprechende polizeiliche Anzeige aufzugeben.

Das Bild zeigt einen der Stolpersteine. Die beschädigte Ecke des Steines rührt vom Synagogenabriss her.
Die Stelle des bisherigen Standortes. An der Stelle, an der sich ursprünglich der Stolperstein befand, wurde ein schwarzer Pflasterstein eingesetzt.
Autor:

Lokalredaktion Eichsfeld aus Heiligenstadt

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