Lukas Aschoff feiert starkes Comeback

Lukas Aschoff links mit seinem Trainer Kai Bickel vom KC Schmalkalden

Bronze beim 23. internationalen Rheinland-Pfalz Open

Karate:
Der Rheinland-Pfälzische Karate Verband richtet im April, die 23. Rheinland-Pfalz Karate Open aus.
Das Karatetalent vom Heiligenstädter Berggymnasium Lukas Aschoff machte sich auch auf den 300 km langen Weg nach Koblenz in die CGM-Arena auf dem Koblenzer Oberwerth. Nach überstandener Grippe und dem Anriss des Trommelfelds im linken Ohr, welchen er sich beim int. Westerwald Cup zugezogen hatte, wollte der Heiligenstädter seinen Leistungsstand hier bei diesem Wettkampf testen.
Mit diesem Turnier wird dem nationalen und internationalen Karatenachwuchs nicht nur die Möglichkeit geboten, den wettkampfsportlichen Vergleich auf höchstem Niveau zu suchen, sondern dieses Turnier ist eines der größten Nachwuchsturniere in Europa. Mit über 700 Teilnehmern von 168 Vereinen aus zwölf Nationen verzeichnete das Turnier in diesem Jahr wieder einen enormen Teilnehmerzuspruch. Besonders Karateka unserer europäischen Nachbarn sind seit Jahren stark vertreten und geben der Veranstaltung einen besonderen Charakter. Viele Teilnehmer aus dem benachbarten Ausland wie den Niederlanden, Belgien, Luxemburg, Schweiz, Tschechien, Frankreich, Dänemark, Schottland, Russland, Marokko und Schweden sorgen für Spannendes und aktionsreiches Karate.
Die Landesverbände aus Deutschland nutzen die Rheinland-Pfalz-Open ebenso zur Sichtung für nationale und internationale Wettkämpfe wie die anderen Nationen, die hier am Start sind. Viele der Athleten in den 18 unterschiedlichen Gewichts- und Altersklassen werden sich auch bei den nächsten Europameisterschaften oder Weltmeisterschaften wiedersehen. In Koblenz schauen nicht nur die Landestrainer, sondern auch die Bundestrainer ganz genau hin, wie sich ihre Talente präsentieren.
Der Berggymnasiast startete in der Altersgruppe U16 ab 70kg. In dieser Kategorie starteten unter anderem auch die Meister aus den Niederlanden, der Schweiz, aus Frankreich und der deutsche Meister.
Seine Vorrundenkämpfe gewann Lukas gewohnt sicher und ohne große Mühe jeweils zu Null Gegentrefferpunkten, obwohl ihm der Trainingsrückstand anzumerken war. Im Halbfinale kann es zum Aufeinandertreffen mit dem niederländischen Meister Denzel Engin. Beide kennen sich seit Jahren von vielen Wettkämpfen und deshalb war der Respekt voreinander sehr groß. In einem spannenden geführten Kampf ging der Heiligenstädter mit 1:0 in Führung, konnte Diese aber nicht bis zum Schluss verteidigen und unterlag am Ende knapp mit 2:1.
Mächtig angefressen über diese Niederlage ging es anschließend in den Kampf um Platz 3.
Trainer Kai Bickel hatte nicht viel Aufbauarbeit zu leisten, da Lukas alles daran setzte, diesen Kampf zu gewinnen. Der Schweizer Philip Schnyder bekam die ganze Klasse von dem Heiligenstädter Karatetalent zu spüren. Durch zwei schnelle Kizami (Fausttreffer zum Kopf) und zwei Fußtreffern (Mawashi Geri Yodan und einem Ura Mawashi Geri) beendete Lukas den Kampf vorzeitig mit 8:0 Punkten und sicherte sich somit den 3. Platz.
Trainer und Schützling zeigten sich am Ende zufrieden über den erreichten 3. Platz. Jetzt geht es in die heißere Trainingsphase für die Vorbereitung für die Deutsche Meisterschaft u.a. mit dem Eurocup in Österreich und dem U21 Randori in Waldmichelbach.

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