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Hightech für Effizienz und Umwelt

Wabenkörperförmige Wärmetauscher für Abgas- und Abluftreinigungsanlagen
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Porzellanfabrik Hermsdorf investiert mit hochmodernem Herdwagenofen in Zukunft

Hermsdorf."Was gibt's denn zu feiern - habt Ihr schon wieder ein Jubiläum?" So die ersten spontanen Gedanken beim Anblick des großen, weißen Zeltes an der Porzellanfabrik Hermsdorf GmbH.

Nein, Geschäftsführerin Sybille Kaiser muss schmunzeln: "kein Festzelt, sondern provisorisches Lager für unsere Rohstoffe, die trocken lagern müssen." Denn diese und andere Materialien mussten ihrem angestammten Lagerort weichen, weil der Platz für einen neuen hochmodernen Herdwagenofen benötigt wird. Derzeit steckt der Betrieb mitten in den Umbauarbeiten dafür. Eine logistische Herausforderung bei laufendem Betrieb.

Momentan erfolgen die Abbrucharbeiten des alten Fußbodens für ein neues Fundament. Das Unternehmen investiert rund 1,8 Millionen Euro in den Um- und Anbau sowie den Ofen, einer Spezialanfertigung für das Brennen von keramischen Wabenkörpern, der Hauptproduktlinie der Porzellanfabrik.

Sie dienen als ideale Wärmetauscher für Abgas- und Abluftreinigungsanlagen und sorgen für eine saubere Umwelt. Diese keramischen Wärmetauscher finden ihren Einsatz im Bereich der regenerativen Nachbrennung - zum Beispiel in der Holzindustrie, Einsatzgebiet ist aber auch in privaten bzw. gewerblichen (Niedrigenergie)- Häusern als Baustein für Lüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung. Der 14 Meter lange, 3,70 Meter breite und 4,50 Meter hohe Ofen hat eine Brennkapazität von ca. 2.500m³ Ware pro Jahr, brennt bei einer Temperatur von etwas über 1.300 Grad Celcius.

Notwendig machte sich die Investition aus zwei Gründen. Der ältere von zwei bestehenden Herdwagenöfen, der 1982 in Betrieb ging, leistet zwar noch seine Dienste, ist aber ein echter Energiefresser. "Ihn energieeffizient umzurüsten würde uns genau so viel kosten, wie der neue Ofen. Da lag die Entscheidung für die neueste Technologie auf der Hand. Der Energieverbrauch des neuen Ofens liegt bei 60 Prozent gegenüber dem alten - bringt also enorme Einsparung an Energiekosten", so Sybille Kaiser. "Zudem sind wir mit den beiden Bestandsöfen an unsere Kapazitätsgrenzen gestoßen und müssen erweitern, denn die Nachfrage an Wabenkörpern steigt un damit die Auftragslage." Der "Alte" darf also - je nach Bedarf auch künftig noch brennen.

Weil die Porzellanfabrik mit dem dritten Ofen in punkte Flächen 'ausgereizt' ist, entsteht in gleichem ZUge im Betriebshof ein Anbau in Verbindung mit dem altem Gebäude, in dem künftig Sortierung, Versand und Lager untergebracht sind. Als Grundlage dafür wurde im Vorfeld bereits ein neuer Parkplatz geschaffen, denn bis dato standen die PKW der Mitarbeiter im Hof. Der so geschaffene Freiraum bietet dem Anbau inklusive neuer Rampe den nötigen Platz. Und verbessert dabei nich unwesentlich die Arbeitsbedingungen. Es verkürzen sich die Wege und die Transportarbeiten können dann "unterm Dach" stattfinden, es muss nicht mehr bei Wind und Wetter draußen herum gefahren werden. Im September soll das Projekt abgeschlossen sein, dann - vielleicht - mit großer Einweihung in einem großen weißen (Fest)Zelt...

Technische Keramik nach Maß

- Hauptproduktionslinie: Keramische Wärmetauscher für Abgas- und Abluftreinigungsanlagen
- Entwicklung keramischer Spezialanwendungen für Chemieanlagen, Schleifmaschinen, Isolierkörperbau, Nachrichtentechnik sowie Glasindustrie, Schmuck- & Dentalguss.

Kontaktdaten auf einen Blick

Porzellanfabrik Hermsdorf GmbH
07629 Hermsdorf
Keramikerstraße 5-7
Tel. 036601 / 93730
Fax: 937354
info@pofa-hermsdorf.de
www.pofahermsdorf.de

Autor:

Porzellanfabrik Hermsdorf aus Hermsdorf

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