Klosterlausnitzer Narren starten mit ihrem Motto "Ob schwarz, ob weiß, ob kunterbunt, wir reisen um das Erdenrund" in die 55.Faschingssaison

Das Klosterlausnitzer Prinzenpaar der 55.Saison, Franziska die I. und Maximilian der I. betreten den Holzlandsaal. Am Sonnabend startete die Lausnitzer Faschingsgesellschaft in ihre 55.Faschingssaison.
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  • Das Klosterlausnitzer Prinzenpaar der 55.Saison, Franziska die I. und Maximilian der I. betreten den Holzlandsaal. Am Sonnabend startete die Lausnitzer Faschingsgesellschaft in ihre 55.Faschingssaison.
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Passend zum 55.Faschingsjubiläum machten sich die Narren aus Bad Klosterlausnitz am Sonnabend Abend auf zu einer Reise "Ob schwarz, ob weiß, ob kunterbunt, wir reisen um das Erdenrund" um so die zahlreichen Facetten ihrer Vereinsmitglieder und Tanzgruppen erfolgreich unter Beweiß zu stellen.

Schwungvoll stellten sich zunächst die Tanzgruppen, von den Rockhühnern über die Grazy Steps bis zu den Tarzans vor und stimmten das Publikum so auf einen kurzweiligen und sehenswerten Abend ein. Ehe der Abend richtig startete, war es Zeit, den Elferrat und vor allem das Prinzenpaar auf die Bühne zu holen. Mit Franziska der I. und Maximilian dem I. verpflichtete die Lausnitzer Faschingsgesellschaft wieder einmal ein echtes Klosterlausnitzer Paar als Tollitäten.

Die beiden 18-jährigen sind übrigens auch im echten Leben ein Paar, wie Moderator Peter Welz stolz berichtet. In schneller Folge wechselten sich Tanz und Wort auf der Holzlandbühne ab, ließen keine lange Weile aufkommen. So schob sich Prolog-Redner Michael Ott - auch Prologist genannt - als aufmerksamer Beobachter von Klosterlausnitz und der Welt zwischen Rock-Hühner und Crazy Steps und berichtete von so mancher Begebenheit, welche im in den letzten zwölf Monaten auffiel. Sein Blick nach Weißenborn, auf den Holzlandwald, auf den Ausflug der Lausnitzer Narren nach Hermsdorf, die Hochzeiten im Holzlandsaal oder auch drohende Gebietsreformen ließen ihn zu dem Schluss kommen "Nehmt dem Hass die Stimme, gebt der Liebe eine Chance".

Stellten die Rockhühner vor dem Prolog den europäischen Kontinent vor, nahmen die Crazy Steps das Publikum später mit nach Südamerika, begeisterten mit feurigen Tänzen.
Alexander Födisch und Martin Stettner schauten heimlich in Klosterlausnitzer Fenster, ehe die Tarzans nach Asien entführten. Mit Nintendo, Mario Kart und Asiatischer Tanzkunst verzückten sie, um später für Bruder Philipp Platz zu machen. Dieser führte seine, im Vorjahr aufgenommene, Tradition als Ordensbruder aus dem Lausnitzer Kloster fort. Beschwerte er sich zunächst noch über die Jugend, deren schlechte Angewohnheiten und Namen, brach er am Ende dennoch eine Lanze für die Jugend. Schließlich sind die Anwesenden doch gleichfalls ehemals jung gewesen.

Einen Abstecher machten die Rockhühner kurz nach Nordamerika, ehe die Reise mit den Crazy Steps über den Pazifik nach Australien weiter ging.
Peter Welz und Philipp Raschke legten eine kurze Pause in Form einer stimmungsvollen Schunkelrunde ein, sorgten so für eine kurze Reiseunterbrechung. Wie nicht anders zu erwarten, entführten die Tarzans das Publikum nach Afrika.
Die, inzwischen ordentlich angeheizte, Stimmung nutzten die Elferratssänger, um mit ihren neuen und alten Titeln weitere Begeisterungsstürme zu erzeugen. Zum großen Finale zeigten sich alle Mitwirkenden nochmals auf und vor der Bühne vereint, ehe das Prinzenpaar die Kussfreiheit sowie die Tanzfläche frei gab.

Von der ersten bis zur letzten Minute der Auftaktveranstaltung im Bad Klosterlausnitzer Holzlandsaal vermochte es Moderator Peter Welz hervorragend, die einzelnen Programmpunkte nicht nur an- und abzukündigen, sondern auch alle Mitwirkenden namentlich vorzustellen. Er vergaß auch nicht, die Verantwortlichen an der Technik, Rico Spindler, Andre Kluge und Franz Wagenhaus zu erwähnen. "Was die an Arbeit hinter den Kulissen leisten ist auf jeden Fall mit den Leistungen der Aktiven vor den Kulissen gleich zu setzen" so Welz. "Wir danken der Gemeinde für die Unterstützung, konnten gerade noch rechtzeitig die 30 Vereinsmitglieder mit neuer Bekleidung - traditionell grüne Jacken - ausstatten und suchen dringend Nachwuchs" führt Peter Welz im abschließenden Gespräch als enorm wichtig auf.

Autor:

Veit Höntsch aus Hermsdorf

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