Märchenhafte Weihnachten im Alt-Meusebacher Mittelalterdorf lockte weit mehr als 500 Besucher an

Es ist so weit: die letzten Wunschzettel schweben als Sternenschweife gen Himmel hinauf.
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  • Es ist so weit: die letzten Wunschzettel schweben als Sternenschweife gen Himmel hinauf.
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Unzählige strahlende Kinderaugen gab es am Sonntag Nachmittag im Meusebacher Mittelalterdorf zu sehen.

Das märchenhafte Weihnachtsfest im Mittelalterdorf lockte so viele Besucher an, wie sonst kaum eine Veranstaltung. Hauptsächlich auf die kleinen Besucher ausgerichtet war das Programm. Daher ging es beinahe stressig für die Kleinen quer durch das anheimelnde Ambiente in Alt-Meusebach, von einem Event zum nächsten.
So zauberte auf der Bühne Knecht Ruprecht alias Roland von Georgenberg, den Weihnachtsbaum herbei, den dazu passenden Schmuck natürlich ebenso. Hierbei, wie auch beim herbei zaubern der Plätzchen, durften die Steppkes selbstverständlich helfen. Mit wachsender Begeisterung. Sie entlockten ihm noch so manche Zauberei – und kamen aus dem staunen gar nicht mehr heraus. „Der zaubert ja richtig“ war immer wieder zu hören.

Puppentheater mit Frau Holle und Knecht Ruprecht, die Jagd nach dem Grinch – sowie die anschließende Versöhnung stimmten alle Kids auf das bevorstehende Highlight ein. Das Aufsteigenlassen der letzten Weihnachtswünsche als Sternenschweife bei beginnender Dunkelheit.
Während dessen wurde die Schlange am Waffelstand nur langsam kürzer. Die frischen Köstlichkeiten, verziert mit Schokolade, Staubzucker oder Apfelmus gingen besser als die sprichwörtlichen „warmen Semmeln“.
Dass neben einigen Büchern nur weitere kulinarische Angebote, von Glühwein bis zur Roster, im Angebot waren, fanden zahlreiche erwachsene Besucher nicht so toll.

Viele suchten sicher noch das eine oder andere Weihnachtsgeschenk, erhofften sich in Meusebach die „besondere Geschenkidee“. Die sie dort nicht fanden.
Zahlreiche Eltern oder Großeltern kamen nur auf Wunsch der Kinder oder Enkelkinder nach Meusebach, obwohl sie lieber in das Eisenberger Weihnachtstal gefahren wären.

Während die rodschen Möhrenschaber endlich zu musizieren begannen, liefen die Vorbereitungen für das Aufsteigen lassen der Wunschzettel auf Hochtouren. Klaus Ritter und Günter Beier füllten unablässig Ballons mit Helium, banden Wunderkerzen daran.

Um 17.22 Uhr war es endlich so weit: Glockenklang. Rund 70 Heliumgefüllte Luftballons starteten nach und nach mit brennenden Wunderkerzen in den Abendhimmel. Ein Bild, welches die Besucher begeisterte, natürlich die Kleinsten besonders.

Es fehlte zwar der Frost, ebenso, wie der Schnee, doch die Weihnachtsstimmung holte so manchen ein.

Autor:

Veit Höntsch aus Hermsdorf

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