Maibaum in Trockenborn / Wolfersdorf steht wieder an gewohnter Stelle

Am Sonnabend wurde in Trockenborn der neue Maibaum gesetzt.
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  • Am Sonnabend wurde in Trockenborn der neue Maibaum gesetzt.
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Ganz traditionell, mit dem Pferdegespann, transportierten die Maibaumsetzer aus Trockenborn und Wolfersdorf am Sonnabendvormittag ihren Maibaum zum neuen Standort.
Gleiches galt übrigens für den Kindermaibaum. Das Schlagen und Einholen beider Maibäume gelang völlig mühelos im Wolfersdorfer Wald, wobei es insbesondere für die Nachwuchsmaibaumsetzer ein absolutes Highlight war, einmal selbst an der Schrotsäge zu ziehen, zum Fällen des Maibaumes bei zu tragen.

Doch ohne Hilfe der Erwachsenen ging es nicht. Nachdem beide Bäume verladen und aus dem Wald transportiert waren, gab es eine für die wenigen Aktiven und Schaulustigen kleine Stärkung am Grillplatz.

„Wir wollen die Tradition im Ort erhalten. Aber das wird immer schwerer. Das sieht man ganz deutlich bei dem Maibaumsetzen. Daher ist es schön und wichtig, dass Heinz Patzer uns mit dem Pferdefuhrwerk immer wieder unterstützt oder auch dass seit rund zehn Jahren Daniel und Nico Häcker mit dem Ponygespann immer dabei sind“ blickt der Vorsitzende des Feuerwehrvereins, Tino Zorn, am Vormittag auf das bevorstehende Maibaumsetzen. Mit 36 Aktiven ist der Verein nicht besonders kräftig aufgestellt. Dennoch zeigte er sich für den Nachmittag recht zuversichtlich. „Wenn das Wetter mitspielt, kommen auch einige Besucher, dann passt das schon“.

Und es passte.

Während das Jugendblasorchester Tröbnitz musizierte und Daniel Häcker mit dem Ponygespann die Kinder durch Trockenborn fuhr, stemmten die Großen ihren Maibaum allmählich in die vertikale Position. Die Maximallänge des Wolfersdorfer Baumes von 21 Meter wurde erneut ausgereizt. „Wenn er liegt, ragt er sogar noch rund einen halben Meter in das Feuerwehrhaus hinein. Daher bleibt das Tor zunächst noch offen“ erklärt Richtmeister Tino Zorn am Nachmittag. Während der Kranz des großen Maibaumes traditionell aus Fichtenreisig gebunden ist, zeigt sich der Kranz des Kindermaibaumes ungewöhnlich bunt.

Bei näherem betrachten fällt auf, dass es lauter Plüschtiere sind, die den Kranz zieren. Ob allerdings alle Kinder mit dieser Lösung einverstanden sind, war nicht zu erfahren.

Autor:

Veit Höntsch aus Hermsdorf

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