Für das Jubiläum geprobt
Rabiser Traktorentreffen lockte am 16. September gut 1900 Besucher und 209 Traktoren an

Impressionen vom 24. Traktorentreffen am 16. September in Rabis.
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  • Impressionen vom 24. Traktorentreffen am 16. September in Rabis.
  • hochgeladen von Veit Höntsch

Das wird wieder ein tolles Fest, die Traktoren rollen ununterbrochen aus allen Richtungen an. In der letzten halben Stunde kamen dreißig weitere Aussteller" freute sich Mitorganisator Klaus Biedermann schon um 10.30 Uhr des sonnigen Sonntag Morgens, nachdem er kurz am Anmeldetisch vorbei schaute und die Zahl 77 las. "Die ersten kamen schon Freitag, ein Teil auch am Sonnabend, so dass das Erntefest am Sonnabend gleichfalls ein Erfolg wurde. "Gut 50 Helfer des Feuerwehrverein Rabis-Zöttnitz Kulmberg e.v. sind im Einsatz, um die 24. Traktorenschau in Rabis reibungslos absolvieren zu können. Inzwischen wurde der 48. Kuchen gebracht, so dass wir unsere Gäste ordentlich bewirten können" meint Klaus Biedermann. Er stellte auch fest, dass an diesem Tag zunächst relativ viele neuere Traktoren vom Typ Ifa, ZT oder Belarus kamen. Doch die Hingucker waren einmal mehr die alten Lanz, Hanomag oder Bulldog, die mit tiefen Blubbern die Besucher anlockten. Aus Mertendorf kam Jens Seibicke erstmals mit seinem '67-er Deutz, den er in den zurückliegenden zehn Monaten komplett neu aufbaute. "Viele Teile sind aufgearbeitet, aber natürlich auch einige neue Teile sind verbaut. Aber letztlich alles originalgetreu. Das war mir sehr wichtig" sagt der gelernte Landmaschinenschlosser, der offensichtlich nicht der einzige mit einem solchen Hobby ist. Gleiches bestätigte auch Edgar Seifried, der mit seinen Söhnen und Deutz, Hanomag und Bulldog die Schau bereicherte. "Ja, das ist ein sehr teures Hobby, aber jeder braucht einen Ausgleich" meint Senior Seifried. Die Seifrieds sind bei allen größeren Traktorentreffen der Umgebung dabei und gern gesehene Gäste, steuern sie doch meist die ältesten Ausstellungsstücke bei. Oder zumindest immer einen Traktor, der besondere Aufmerksamkeit verdient. Zwischendurch lockte eine kleine Traktorenausfahrt über die Wöllmisse, später sollte das Geschicklichkeitsfahren ebenso Zuschauer und Traktoristen anlocken. Im Festzelt musizierten zunächst die Musikschüler von Elke Helbig, später die Tröbnitzer Musikanten. Eine Rückfrage um 13.56 Uhr ergab einen Stand von 205 Trakoren, womit der Rekord von 210 Ausstellern vor einigen Jahren wackeln dürfte. Doch "diese Marke soll im nächsten Jahr definitiv geknackt werden" sagte Klaus Biedermann bereits am Vormittag, der nochmals die Helfer an den Versorgungsständen, besonders dem Bierwagen, lobte.

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