Rattelsdorf war Gastgeber für die erste Traktorenschau in den Seitentälern - eine Vereinsgründung der Traktorenfreunde steht im Herbst bevor

Die Meusebacher mussten natürlich ihre Herkunft verdeutlichen.
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  • Die Meusebacher mussten natürlich ihre Herkunft verdeutlichen.
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Eine solch große Resonanz hatten die Organisatoren des 1.Traktorentreffen in Rattelsdorf nicht gerechnet. Bis zum Mittag waren bereits achtzig Fahrzeuge auf der Anmeldeliste vermerkt.

Ein Organisationskomitee, bestehend aus 14 Traktorenfreunden aus Rattelsdorf, Weißbach, Karlsdorf und Bremsnitz sowie einem Freund aus Eineborn legte mit dieser wirklich sehenswerten Ausstellung den Gründung eines neuen Vereins in den Tälern.
„Im Spätherbst wollen wir zur Tat schreiten und einen Verein gründen“ berichtet Eitel Metzler, der dem Rattelsdorfer Bürgermeister Jürgen Meinhardt sehr dankbar für die Unterstützung durch die Gemeinde ist. „Hier haben wir ein sehr gutes Umfeld, die Agrargenossenschaft stellte und eine Fläche zur Verfügung, so dass wir diverse Aktionen mit den Maschinen veranstalten können.

Zur Mittagszeit hieß es folglich: Action. Blindfahren und Geschicklichkeitsfahren waren angesagt.
Bereits vorher standen Mini-Fahrzeuge bereit, um ferngesteuert einen kleinen Parcours zu bewältigen.
Jedes (ehemals) freie Fleckchen in der Ortslage nutzten die Organisatoren, um die Landmaschinen zu präsentieren. Egal, ob es der ZT 300 war, oder ein Lanz Bulldog aus dem Jahr 1940, alle Fahrzeuge waren eigens für diesen Tag auf Hochglanz poliert.
Selbst eine Dieselameise kämpfte sich schnaufend den Anstieg nach Rattelsdorf hinauf, um gleichfalls in die Reihe der Maschinen aufgenommen zu werden.
Ein ungarischer Dutra stand in der Reihe der Landmaschinen, ebenso wie Traktoren der Marke Fendt, John Deere Deutz oder mehrere (fast nagelneue) Branson.

Ein Hinweis für dei Umweltschützer: unter den Traktoren lagen für die Zeit der Ausstellung große Pappen, die einerseits das eventuell tropfende Öl auffangen sollten, andererseits dem Organisationskomitee später sagen sollten, wer Anspruch auf die goldene Ölkanne hat. Diese sollte am Nachmittag an das Fahrzeug mit dem größten Ölverlust überreicht werden.

Die unglaubliche Vielfalt der originalen, aber auch selbst gebauten Fahrzeuge bot den Traktorenfreunden genügend Raum zur Fachsimpelei. Nicht wenige brachten im Schlepptau einen Hänger voll Besucher mit, so dass die erste Traktorenschau in den Seitentälern mehr als nur ein Achtungserfolg wurde.

Autor:

Veit Höntsch aus Hermsdorf

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