Wintergezwitscher im Tiergarten

Am Futterautomat: Erst die munteren und mutigeren Finken...
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Eisenberg. Ich traue meinen Augen kaum – während ich mit Mütze und schön eingemummelt noch immer fröstele, fliegen scharenweise Wellensittiche und Zebrafinken in ihrer großen, neuen Voliere lustig von einem weiß bereiften Ast zum nächsten. Den bunten Gesellen scheint die Kälte nichts auszumachen. Neugierig beobachten sie die Fremden in ihrem Reich… Ja – tatsächlich. Eine Münze klackt und ein wohl bekanntes Geräusch, so ein kurzes, ganz leises Rauschen, erfüllt ihre Ohren mit Wohlklang. Der Futterautomat spuckt eine Handvoll köstlicher Körner aus…
Es dauert nicht lange, und die Finken erobern sich die erste Reihe, dann bahnen sich die Wellensittiche den Weg… Bei etwas Geduld und Körnern in der Hand, landen ganz mutige Gesellen auch darauf, um sich die Leckerbissen persönlich abzuholen. Tiergartenchef Matthias Wiesenhütter zeigt auf ein schmales Erdloch zwischen zwei Holzbalken, die den Wegesrand für die Besucher markieren – und siehe da, dort regt sich was…
Ein Baby-Wellensittich lugt hervor. „Ich hab nicht schlecht gestaunt, als ich die Bruthöhle entdeckte, in der ein Wellensittichpärchen tatsächlich jetzt um diese (kalte) Jahreszeit Nachwuchs aufzieht. In ein, zwei Wochen sind sie aber flügge und können dann mit ins Warme. Die Vögel haben ja die Wahl, ob sie sich drinnen oder draußen aufhalten…
Nur wenn der Schnee wieder ganz dick kommt und oben auf dem Drahtgeflecht liegt, dann müssen die Vögel sicherheitshalber drinnen bleiben. Ansonsten ist der Eisenberger Tiergarten winterfest gemacht – was natürlich nicht heißen soll, dass nix mehr zu sehen ist. Nur die empfindlichen Exoten und Winterschläfer kommen rein ins Winterquartier. In den begehbaren Streichelgehegen von Bauernhof, Ziegen, Damwild… ist aber auch im Winter was los. Die freuen sich über ein bisschen Abwechslung gegen die „weiße Langeweile“. Ein Spaziergang lohnt sich also auf jeden Fall.

Am Futterautomat: Erst die munteren und mutigeren Finken...
...dann die Wellensittiche, die mit etwas Glück dann sogar auf die Hand kommen, im Falle, es ist was Leckeres drin...
Autor:

Kerrin Viererbe aus Hermsdorf

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