Dritter Feuerwehrausscheid um den Wanderpokal der VG Hügelland fand am Sonntag Vormittag in Ottendorf statt

Die Eineborner Wehr bereitet ihren zweiten Lauf im Löschangriff vor. Am Ende belegt die FFW Eineborn den vierten Platz. Jens Käppel (rechts) beobachtet die Vorbereitungen sorgsam.
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  • Die Eineborner Wehr bereitet ihren zweiten Lauf im Löschangriff vor. Am Ende belegt die FFW Eineborn den vierten Platz. Jens Käppel (rechts) beobachtet die Vorbereitungen sorgsam.
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Insgesamt sechs Feuerwehren beteiligten sich am Sonntagvormittag am Löschangriff in Ottendorf.
„Alle vier Jahre findet für die Wehren aus dem Bereich Hügelland/Täler, Stadtroda, Quirla und Laasdorf um den Pokal der VG Hügelland statt, wobei die Zahl der Teilnehmer nahezu konstant bleibt“, berichtet Jens Käppel als Verantwortlicher des Wettkampfes und lobt den Einsatz der Kameraden. „Die haben zum Großteil Familie, hätten am Sonntag auch etwas anderes zu tun.
Aber sie sind dabei, das ist viel Wert“ so Käppel. Zugleich findet er es schade, dass nicht mehr Wehren am Wettkampf teilnehmen, äußert jedoch auch Verständnis.
Der Titelverteidiger Unterbodnitz/Magersdorf fehlte zum Beispiel, da in deren Heimatort am Sonnabend eine große Veranstaltung statt fand, Sonntag das Aufräumen zu erfolgen hatte, weiß Käppel zu berichten.

Entsprechend der Wettkampfregeln zeigte sich der Ottendorfer Sportplatz vorbereitet, so dass Kampfrichter nur ein wachsames Auge auf das korrekte Vorbereiten der jeweiligen Wehr haben musste. Kein Schlauch durfte über die Abgrenzung hinaus ragen, keine Kupplung zu dicht am Gegenstück liegen. Aber sonst ging es ruhig zu, drückten die Kampfrichter ein Auge zu. Wenn nach fünf Minuten der Vorbereitung noch nicht alles korrekt lag, gab es noch einige Sekunden Aufschub – ohne zu murren.

Gleich im ersten Lauf deklassierte die Lassdorfer Wehr die Konkurrenz mit ihrer Zeit von 42,1 Sekunden, unterbot diese gar im zweiten Lauf (38,6) und nahm somit den Wanderpokal der VG Hügelland mit nach Hause. Nach einem klassischen Fehlstart im ersten Durchgang holte sich Gastgeber Ottendorf mit 45,5 Sekunden noch den zweiten Platz vor Stadtroda (48,9), Eineborn (51,7), Quirla (59,8) und einer zusammengestellten Wettkampftruppe aus Weißbach und Rattelsdorf (60,7).

Da Weißbach und Rattelsdorf jeweils keine eigene komplette Truppe zusammen bekamen, stellten sie eine gemeinsame Mannschaft. Vor dieser Tatsache zog Ottendorfs Wehrleiter Joachim Voigt seinen Hut. „Toll, dass die so angetreten sind und dann auch noch eine, für diese Verhältnisse, gute Zeit hingelegt haben. Solche Initiativen könnte es ruhig öfter geben“ meint Voigt aus Verantwortlicher seitens des Gastgebers.

Der Ottendorfer Sportplatz zeigte sich gut gefüllt, nicht nur mit beteiligten Feuerwehren. Da der Feuerwehrverein Ottendorf bestens die Versorgung absicherte, wurde es auch den Zuschauern nicht zu langweilig. In vier Jahren findet der nächste Wettkampf um den Wanderpokal der VG Hügelland statt, doch wo, wird in voraussichtlich drei Jahren erst endgültig entschieden, teilt Joachim Voigt mit.

Autor:

Veit Höntsch aus Hermsdorf

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