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Das alte Gewächshaus

Aubergine
Aubergine
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Vor vielen Jahren, nach dem Hausbau, legte ich den Garten an. Von meinen Eltern bekam ich das Gestänge eines Gewächshauses. Der Garten ist hängig, daher stellte ich es unten, wo Schichtenwasser austritt, auf. Darum ist es stets feucht genug und Gießwasser aus dem Fass läuft von allein über einen Schlauch nach unten.
Die Folie stammt aus DDR Zeiten und ist unverwüstlich.
Meist ziehe ich Gurken. Hinzugekommen ist Aubergine und Paprika. Die Aubergine schmeckt übrigens intensiver als gekaufte und vertägt die feucht, heiße Luft wie die Gurkenpflanze.
Gedüngt wird mit Komposterde, Holzasche, Steinmehl und verrottetem "Karnickelmist", wie man hier so sagt. Wenn zu viel Borretsch im Garten steht, wird dieser im Wasserfass vergährt und ebenfalls zur Düngung verwendet.
Die Gurken aber hatten dieses Jahr Fußfäule. Dagegen setze ich Zwiebelschalentee ein, etwas in die Erde, und die Pflanzenwurzel darin tauchen. Zwiebelschale ist ein sehr wirksames Mittel gegen Pilzkrankheiten.

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