Glyphosat
Meine eigenen Worte an die EU

Es geht auch anders, haben es die Bauern verlernt?
  • Es geht auch anders, haben es die Bauern verlernt?
  • hochgeladen von Irina Baumann

Ich habe Ängste, was unsere Zukunft und die Zukunft der Natur betrifft. Mit meinen eigenen Worten schrieb ich nach Brüssel an die EU. Diese Leute sitzen am längeren Hebel und denken, dass sie der Welt mächtig sind. Aber ich habe den traurigen Vorteil, Umweltzerstörung live zu durchleben:

Werte Damen und Herren,
hiermit bitte ich Sie, zu Gunsten eines Verbotes von Roundup/Glyphosat zu sprechen.
Ich verstehe nicht, warum Sie so lange damit zögern.
Schon mindestens 10 Jahre beobachte ich eine immense Verschlechterung unserer Natur. 15 Jahre betreue ich einen Lurchenzaun. Schon lange gibt es keinen Nachwuchs mehr, da das Laich der Lurchen abstirbt.
Bei uns im Dorf kommen im Frühjahr die Hasen nicht zu. Zu beobachten bei den Jenigen, die ihre Futterwiesen in der Nähe der Felder haben. Unsere Landwirtschaft betreibt schon lange keine normale Feldwirtschaft mehr. Alles wird mit Spritzung der Kulturen geregelt. Um Kartoffeln wirtschaftlich zu ernten, wird das noch grüne Laub tot gespritzt. Die Frauen, die auf der Kombine diese Kartoffeln ernten, atmen die Stäube, die mit Unkrautvernichtungsmitteln durchsetzt sind, während der Ernte ein. Man kann unsere Kartoffeln einfach nicht mehr mit ruhigen Gewissen essen. Das selbe gilt für Raps, Bienen in unseren Dorf sterben zum Teil ab wenn der Raps blüht. Was ist dann in Rapsöl?
Auch Singvögel, deren Brut  abstirbt, kein Futter, keine Insekten.
Unsere Haine und noch dürftigen Feldränder werden, nachdem sie vom Pflügen fast weg gepflügt werden, noch mit tot gespritzt. Wir haben fast keine normalen Wildpflanzen mehr.
Sie werden eigene Gärten zu Hause haben und weit ab von solchen Äckern, aber glauben Sie nicht, das Sie  vom Glyphosat verschont werden. Ihr Gärtner wird Roundup verwenden müssen, um ihren Ansprüchen an Reinlichkeit im Garten genüge zu tun.
Ihre Mahlzeit ist ebenso durchdrungen wie  das Trinkwasser, wo Metalle durch Glyphosat gebunden, Einzug gehalten haben.

Wir sitzen alle im Glashaus Erde.

Autor:

Irina Baumann aus Hermsdorf

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