Meusebacher Tulpenbaum hat einen kleinen Ableger

Die ersten frischen Blätter in diesem Jahr trieb der junge Tulpenbaum vor wenigen Wochen aus.
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  • Die ersten frischen Blätter in diesem Jahr trieb der junge Tulpenbaum vor wenigen Wochen aus.
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Dass in Meusebach ein, rund zweihundert Jahre alter, Tulpenbaum steht, ist längst kein Geheimnis mehr.
Dass aber im Garten des Alten Forsthauses ein junger Sproß des Tulpenbaumes heran wächst, ist bislang ein gut gehütetes Geheimnis. Beatrix Kästner fand das Exemplar im Frühsommer des vergangenen Jahres in mitten eines Beetes, hegt und pflegt die Pflanze seither mit großer Sorgfalt. Insgesamt vier Blätter zeigten sich im Vorjahr an dem kleinen Baum. Nunmehr ist das Bäumchen, nachdem es für den Winter schön verpackt war, bereit für das Frühjahr. Die ersten Knospen sind bereits zu Blättern entfaltet, zahlreiche weitere Blätter zeichnen sich ab. Rund zwanzig Zentimeter misst das Bäumchen derzeit.

Wenn auch einige Fachleute an der „wilden“ Vermehrung des Tulpenbaumes Zweifel äußerten, steht dennoch zweifellos fest, dass es sich hierbei um einen kleinen Ableger dieses hoch interessanten Baumes handelt. Zumal bereits vor Jahren ein Tulpenbaum-Sprößling im Forsthausgarten stand, der jedoch versehentlich der Hacke zum Opfer fiel. Was Beatrix Kästner auf jeden Fall vermeiden will.

Die Zukunft des großen Baumes, er erlitt beim Wintereinbruch vor gut eineinhalb Jahren weiteren Schaden, steht noch immer etwas auf der Kippe. Jedoch kann seitens der Naturschutzbehörde oder der Landesanstalt für Pflanzenschutz derzeit die Art Schädigung des Baumes (Flüssigkeitsaustritt und schadhafter Stamm) nicht mit Namen benannt werden.

Halbjährlich werden Proben genommen, auf Schädlinge untersucht – bislang ohne ein greifbares Resultat, wie Peter Rode vom

Landratsamt/Naturschutzbehörde auf Nachfrage informiert. Nach außen hin zeigt sich der große Tulpenbaum bereits jetzt wieder in einem zarten Grün, treibt Blätter über Blätter, so dass kein Krankheitserreger zu vermuten ist. Irgend wann im Juni – je nach Witterung der kommenden Wochen – sind dann tausende Tulpenartige Blüten an dem Baum zu erwarten.

Autor:

Veit Höntsch aus Hermsdorf

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