Neu formiertes Tröbnitzer Volleyballteam ist Pokalsieger der Saison 2011/2012

Noch wissen sie nicht, dass sie am Ende den Pokal mit nach Hause nehmen können. Die neu formierte Mannschaft des SV Tröbnitz.
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  • Noch wissen sie nicht, dass sie am Ende den Pokal mit nach Hause nehmen können. Die neu formierte Mannschaft des SV Tröbnitz.
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Hermsdorf. Das neu formierte Team des SV 1923 Tröbnitz ist Pokalsieger der Saison 2011/2012.

„Wir wollten uns in diesem Turnier als Mannschaft finden, wieder in die Kreisliga reinschnuppern“ so Teamleiter Jörg Hebenstreit. Die Mannschaft besteht aus zahlreichen Volleyballern wie Hartmut Pohl, Jens Löwenberg, Jörg Hebenstreit, Christian Uebel, Thomas Beer oder Patrick Schmidt, die ehemals in Tröbnitz aktiv waren, nicht mehr jedes Wochenende unterwegs sein wollen.

Vom ersten Spiel an zeigte sich Tröbnitz als überlegene Mannschaft, lies in jeder Begegnung die Spielstärke seiner einzelnen Akteure aufblitzen. Die volle Spielstärke hingegen legte Tröbnitz noch nicht an den Tag, fing in vermeintlich leichten Begegnungen an, sich auf seinen Lorbeeren aus zu ruhen.

Der neue Kreismeister, TSV 1890 Stadtroda ging zwar als Favorit in das Rennen, gab im gesamten Turnierverlauf ein komplettes Spiel sowie zwei Sätze ab – zu viel, um Pokalsieger zu werden. „Ich bin erstaunt, wie gut unsere Leute spielen“ gibt Stadtrodas Vereinsvorsitzender und Teamleiter Heiko Hirte zu verstehen. „Zwischendurch hieß es, wir haben nicht genug Spieler, müssen ganz absagen. Jetzt steht hier aber eine richtig schlagkräftige Truppe auf dem Feld“ stellt Hirte erstaunt fest und sieht sich, trotz derzeitiger Reha in Bad Klosterlausnitz mehre Spiele seines Teams an.

Auch der SV BW Bürgel, mangels Personal mit Landesklassespielern aufgestockt, rechnete sich große Siegchancen aus. Doch letztlich gab Bürgel insgesamt fünf Sätze ab, noch einem mehr als der TSV 1890 Stadtroda.

Auch der TSV Königshofen II agierte über große Strecken sehr erfolgreich – nicht zu vergleichen mit vielen Spielen in der Meisterschaftsrunde. Letztlich reichte es dennoch nicht für die Heideland-Reserve, um den Pokalsieg zu erringen. Gastgeber Hermsdorf hielt sich vornehm zurück, absolvierte dennoch spannende Spiele, die den Spielern viel Spaß bereiteten.

Die SG Eisenberg spielte gleichfalls in einer höheren Liga als erwartet – und dies, trotz mehrerer Ausfälle, wie Conny Teske berichtet. Sowohl die SG Eisenberg als auch die SG Hermsdorf erkämpften im Turnierverlauf 8:16 Punkte. Einzig die Volleyballer aus Bad Klosterlausnitz blieben deutlich hinter den Erwartungen zurück, erspielten lediglich 2:22 Punkte.

Autor:

Veit Höntsch aus Hermsdorf

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