Im Megatrend - TU Ilmenau forscht an Lösungen zukünftiger Energieversorgung

Jörg Augustin versenkt die Schatulle im Fundament - ein Moment, den sich v.l. Dennys Klein vom Wissenschaftsministerium, Tobias Reimann, OB G.-M. Seeber und Rektor Peter Scharff nicht entgehen lassen.
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Von Dietmar Mansfeld

Einen "Nucleus" des künftigen Laborkraftwerkes der TU Ilmenau nannte Rektor Professor Peter Scharff die Prüf- und Versuchsanlage an Pholtaik-Komponenten, für die im Mai hinter dem Audimax auf dem TU-Campus der Grundstein gelegt wurde. Die TU Ilmenau traf damit eine "dem Megatrend der Energieversorgung" folgende Entwicklung und stellt auch hier wieder die Lösung einer Menschheitsfrage in den Mittelpunkt ihrer Tätigkeit.

Das bereits bestehende Zentrum für Energietechnik (ZET) wird an dieser Anlage die Photovoltaik als eine der prägenden Säulen der aktuellen und zukünftigen Forschungsstrategien sowohl der TU Ilmenau als auch der Wirtschaftsstrategien des Landes Thüringen erforschen. Mit der neuen Anlage, so ZETGeschäftsführer Jörg Augustin, könnten umfangreiche Untersuchungen im Bereich der Photovoltaik durchgeführt und die Forschung an einzelnen Bauteilen und Komponenten intensiviert werden.

"Die erneuerbaren Energien sind eine besondere Herausforderung für die bestehende Netzinfrastruktur und die Netzregelung", so Professor Tobias Reimann vom Institut für Energie, Antriebs- und Umwelttechnik. An der "Opal" genannten Anlage - von "Outdoor Prüf- und Versuchsanlage für PV-Komponenten" - können Lösungen für die Anforderungen einer zukünftig stabilen Energieversorgung angegangen werden. Die Europäische Union und das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur fördern dieses Vorhaben mit über 300 000 Euro - so das Versprechen von Staatssekretär Dennys Klein.

TU-Rektor Scharff ließ wissen, dass dieses "Opal"- Projekt lediglich der erste Schritt sei. Schon jetzt wird geplant, zukünftig weitere PVKomponenten, weitere Netzentwicklungen und weitere erneuerbare Energieformen wie Windkraft und Biomasse einzubeziehen. Ilmenaus Oberbürgermeister Seeber freut sich, dass es gelang, solch eine Anlage zu installieren. Die Energieversorgung sei eine seiner Leidenschaften: "Bei aller Ökologie und Umweltschutz muss der Strom letztlich auch bezahlbar sein".

Autor:

Lokalredaktion Ilmkreis aus Arnstadt

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