Serie: W wie Weg - Zu Fuß in Thüringen

Ganz und gar nicht lapidar ist die Sammlung dieser historischen Steine, im Fachjargon 
Lapidarium genannt.
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  • Ganz und gar nicht lapidar ist die Sammlung dieser historischen Steine, im Fachjargon
    Lapidarium genannt.
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Der Braunsteinweg in Geraberg ist ein einziges technisches Denkmal, das von den Geraberger Heimatfreunden liebevoll erschlossen wurde. Den Weg abzuwandern, lohnt sich. AA-Redakteurin Jana Scheiding war mit Vereinschefin Gaby Irrgang unterwegs.

WEG-Name: Der Braunsteinweg ist das erste Projekt des 2007 gegründeten Vereins „Geraberger Heimatfreunde“, der die Erinnerung an den Manganerz-Bergbau rund um den Kernbereich Mittelberg bewahrt. Von etwa 1650 bis 1949 wurde in der Gegend Braunstein für die Glas- und Keramikindustrie abgebaut.

WEG-Länge: Der barrierefreie Weg führt bei leichter Steigung etwa sechs Kilometer durch Ort und Wald.

WEG-Start und -Ziel: Vom Arlesberger Kreisel aus geht es bis zum Ausflugslokal „Mönchhof“.

WEG-Markierung: Richtungsweisend ist ein schmaler brauner Wegweiser mit der Aufschrift „Braunsteinweg“ .

WEG zum Weg: Von Ilmenau über Elgersburg nach Geraberg fahren. Von der A71 Abfahrt Gräfenroda nehmen. Mit der Bahn bis Elgersburg oder Haltepunkt Geraberg.

WEG-Pausen: Rasten können Wanderer unter anderem im Mühlencafé oder im „Mönchhof“. Für eine kleine Brotzeit sind der Rastplatz „Glück auf“ und die acht Infostationen entlang des ­Braunsteinweges geeignet. Die Stationen befinden sich an ehemaligen Grubeneingängen und dokumentieren Bergbaugeschichte. Genau wie drei Infotafeln am Wegesrand – die erste am Startpunkt  Arlesberger Kreisel.

WEG-Aussichten: Auf seiner Tour sieht der Wanderer viel Grün. Der Blick fällt auf die Jüchnitz-Teiche mit teils sehr klarem, teils smaragdgrün schimmerndem Wasser und auf über und über bemooste Baumstämme. Es lohnt sich, achtsam durch die Natur zu gehen. Der Weg führt durch ein Trinkwasser-Schutzgebiet.

Interessant am WEGesrand: Bemerkenswert ist das Lapidarium. Im Sommer erfrischt das Wassertretbecken am Mühlencafé. Dort gibt es ein bewegliches Mühlrad. Im Technischen Denkmal Pochwerk bietet der Verein Führungen an. Am besten vorher telefonisch verein­baren.

WEG im Internet:www.heimatfreunde.geraberg.de

Autor:

Jana Scheiding aus Arnstadt

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