IVOC-X ist ein Start-up-Unternehmen, dessen energieeffiziente Systeme Schadstoffe der Industrie abbauen
Innovative Lösungen für saubere Luft

Das Gründer­team der IVOC-X GmbH: Dr. Thomas Krech, Dennis Sippach, Torsten Langer (v.l.) Foto: ­Rosenkranz
  • Das Gründer­team der IVOC-X GmbH: Dr. Thomas Krech, Dennis Sippach, Torsten Langer (v.l.) Foto: ­Rosenkranz
  • hochgeladen von Sandra Rosenkranz

Fridays for Future? Für Dr. Thomas Krech, Dennis Sippach und Torsten Langer zählt jeder Tag für die Zukunft der Umwelt. Sie konstruieren Luftreinigungs­systeme und gründeten am 21. Februar 2019 das Unternehmen IVOC-X. „Die von uns entwickelten Systeme können Luftschadstoffe, die während eines Produktionsprozesses entstehen, nahezu vollständig abbauen. Das Ergebnis ist saubere Luft“, erklärt Dr. Krech, promovierter Chemiker und einer der Geschäftsführer. „Ich wollte schon immer die Umwelt ­verbessern und kann jetzt einen Beitrag dazu leisten“, freut sich der 36-Jährige.

Den Weg geht er gemeinsam mit dem 39-jährigen zweiten Geschäftsführer Dennis ­Sippach sowie dem 39-jährigen Konstruk­tions­leiter Torsten Langer. Ihr Jenaer Start-up-­Unternehmen kombiniert die Vorteile von Katalyse und Wärmespeicherung auf einzigartige Weise in standardisierten Luftreinhaltungsanlagen. „Für den gesamten Prozess wird fast keine Energie benötigt. Das spart Ressourcen und reduziert die CO2-Emissionen“, erklärt Dr. Krech.

Und diese Systeme bietet IVOC-X branchenübergreifend an. Das Team um die drei Gründer blickt dafür auf über 25 Jahre Erfahrung im Bereich der industriellen Luftreinigung und weiteren Bereichen des Maschinen- und Anlagenbaus zurück. Mit ihrem spezifischen Know-how entwickelten sie die Technologie. Sie steckt in einer kompakten Blackbox, die die organischen Schadstoffe eliminiert und damit auch die gesetzlichen Anforderungen für Arbeits- und Gesundheitsschutz erfüllt. „So leisten Betreiber von Produktionsanlagen ­einen Beitrag für die Umwelt“, trägt Geschäftsführer Dennis Sippach den Zukunftsgedanken weiter . Konstruktionsleiter Torsten Langer ergänzt: „Der Prozess kann auch online überwacht werden.“

Um die Nähe zu Industrie­partnern, Anwendern und Lieferanten zu nutzen, wählten Krech, Sippach und Langer für ihren Unternehmenssitz den Technologie- und Innovationspark Jena. Wo sie jetzt noch mit drei Personen agieren, wollen sie auf 25 Mitarbeiter wachsen. Und der abgekürzte Name IVOC-X –Innovative Volatile Organic Compound–OXidation – weist bereits auf die interna­tionale Ausrichtung hin. „Neben Europa steuern wir zukünftig auch die USA, China und Russland an“, verrät Dennis Sippach die weiteren ­Zielmärkte.

• Weitere Informationen unter www.ivoc-x.de
• Das Unternehmen wird gefördert durch den ­Freistaat Thüringen und Mitteln aus dem ­Europäischen Sozialfond.

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