Kinder, wie die Zeit vergeht!

Manchem ist das bald endende

Jahr wie im Fluge vergangen, anderen dauerten diese 366 Tage eine Ewigkeit. Stunde nicht gleich Stunde?! Ein Tag in ausgelassener Urlaubsstimmung kann so schnell vergehen wie eine Stunde beim spannenden Fernsehfilm. Die Stunde zieht sich ewig dahin beim Warten auf einen versprochenen Anruf – wie ein Tag, an dem nichts passiert.
Und die Viertelstündchen dauern bekanntlich länger als die Viertelstunden.

Doch die Zeit ist unbestechlich. Sie lässt sich weder überlisten noch zurückdrehen. Sie vergeht einfach. Wie schnell, hängt davon ab, was wir mit ihr anfangen. Sind wir voller Tatendrang und überschlagen uns in dem, was alles noch geschafft werden soll, straft sie uns mit Schnelligkeit. Sie reicht einfach nicht aus. Sind wir wie gelähmt, weil zum Warten verdonnert, etwa auf Ämtern und Behörden, straft sie uns mit Langsamkeit. Sie scheint stehen zu bleiben.

Überall zeigt sie ihre Macht: an Kirchtürmen, auf Bahnhöfen, in Wartesälen, an eigens dazu existierenden Säulen, in unseren Wohnzimmern und an unseren Handgelenken. Als ob sie sagen wollte: Ich bin überall, habe dich fest im Griff, ohne mich geht es nicht.
Sie spornt uns an. Den Sportler misst sie mitunter in Hunderttausendsteln von Sekunden, die Geschichte des Alls in Billiarden von Jahren.
Uns schenkt sie im Durchschnitt vielleicht 700.000 Stunden. Fangen wir etwas damit an! Machen wir uns diese Zeitspanne bewusst! Etwa 200.000 Stunden sind naturgegeben vertan, weil verschlafen. Bleiben zirka 500.000 Stunden – fast 21.000 Tage!

Davon sind nun schon wieder bald 366 vergangen! Dem einen wie im Fluge, dem anderen eine Ewigkeit dauernd. Je nachdem, was er damit angefangen hat. Zuviel auf Ämtern und Behörden rumgesessen? Muss manchmal sein. Endlich einen Job gefunden und keine Zeit mehr für die Kinder, wegen „überhöhtem“ Achtstundentag? Lässt sich kaum vermeiden. Zeitweilig kann die Zeit schon ganz schön nerven! Hilft nichts. Wir leben in ihrem Takt: in Sekunden, Minuten, Stunden, Tagen, Wochen, Monaten, Jahren. Und wir haben eigentlich genug davon!? Wenn wir genug daraus machen.

Also dann: Auf ein Neues, 2013 in 365 Tagen!

Autor:

Konrad Wendt aus Jena

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