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Schön bis schockierend - die weltbesten Pressefotos werden in Jena gezeigt

Studentin Jasmin Kirschner betrachtet eine Fotoserie von Paolo Patrizi aus Italien. Sie errang den zweiten Platz in der Kategorie Alltagsleben und widmet sich dem Thema Prostitution. Foto: Hausdörfer
Studentin Jasmin Kirschner betrachtet eine Fotoserie von Paolo Patrizi aus Italien. Sie errang den zweiten Platz in der Kategorie Alltagsleben und widmet sich dem Thema Prostitution. Foto: Hausdörfer
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JENA. Der World Press Photo Award ist der weltweit größte und bekannteste Wettbewerb für Pressefotografie, dessen Ergebnisse in rund 100 ausgewählten Städten gezeigt werden. Zumeist sind das die großen Metropolen, doch seit 15 Jahren ist auch das kleine Jena fest im Ausstellungskalender verankert. In der Goethe Galerie sind zurzeit die jeweils drei preisgekrönten Pressefotos des Jahres 2012 in zehn verschiedenen Kategorien zu sehen. Die Palette reicht von Bildern aus den Krisengebieten unserer Erde, die die ganze Brutalität und Tragik von Kriegen verdeutlichen, über Aufnahmen aus dem Alltagsleben, phantastischen Fotos aus der Welt des Sports bis zu beeindruckenden Naturbildern.
Das Pressefoto des Jahres 2012 stammt von dem schwedischen Fotografen Paul Hansen und zeigt bei einem israelischen Luftangriff getötete Kinder, die von Verwandten zur Beerdigung getragen werden.
Die von der Zeitungsgruppe Thüringen präsentierte Ausstellung in der Mall der Goethe Galerie läuft noch bis zum 21. Juli 2013 und kann während der Öffnungszeiten des Centers kostenfrei besichtigt werden.

Studentin Jasmin Kirschner betrachtet eine Fotoserie von Paolo Patrizi aus Italien. Sie errang den zweiten Platz in der Kategorie Alltagsleben und widmet sich dem Thema Prostitution. Foto: Hausdörfer
Paul Hansen aus Schweden ist der Autor des World Press Photos des Jahres 2012. Es zeigt die Leichen von zwei bei einem israelischen Luftangriff in Gaza-Stadt getöteten Kindern, die von Verwandten zur Beerdigung in eine Moschee getragen werden.
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