Zwei Jahrzehnte Kulturarena - das aktuelle Programm steht

Das Urgestein im Organisationsteam der Kulturarena ist Lutz Engelhardt. Seit 20 Jahren stellt er als  Programmchef die Weichen bei der Auswahl der Künstler für das überaus erfolgreiche Sommermusikfestival in Jena.    Foto. Hausdörfer
  • Das Urgestein im Organisationsteam der Kulturarena ist Lutz Engelhardt. Seit 20 Jahren stellt er als Programmchef die Weichen bei der Auswahl der Künstler für das überaus erfolgreiche Sommermusikfestival in Jena. Foto. Hausdörfer
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20 Jahre Kulturarena! Das ist ein Jubiläum, zu dem Ihr AA-Redakteur - seit 20 Jahren im Zeitungsgeschäft und bei der Kulturarena von Anfang an als Berichterstatter und Fotograf dabei – ausnahmsweise etwas nostalgisch und persönlich werden darf. Von ganz unten hole ich aus dem großen Blechschrank meine selbst entwickelten Schwarz-Weiß-Fotos der allerersten Kulturarena von 1992. Am 14. Juli, zum Auftakt, gastierte das kubanische Musik- und Tanzensemble „Orchestra Cumbre de Pinar del Rio“. Auf den Fotos Musiker, denen man die Spielfreude ansieht, und Tänzerinnen in exotischen weißen Kostümen, die schließlich mit dem Jenaer Publikum auf dem Theatervorplatz tanzen. Und dabei, so zeigen es die durch Tropfen auf dem Objektiv hervorgerufenen hellen Flecken auf den Fotos, mit großer Freude dem Regen trotzen. Dann kommen die Bilder der holländische Gruppe „Flairck“, die am 17. Juli auftrat. Und wirklich erinnere ich mich sofort an die beiden hübschen Musikerinnen, die so genial Geige und Flöte spielten.

Im Kulturarena-Vorschauheft 1992, noch gedruckt im Großformat 30x30 cm, ist im Vorwort von Norbert Reif - gemeinsam mit Programmchef Lutz Engelhardt einer der Väter unserer Kulturarena - zu lesen: „Dieser Vorplatz, die unkrautüberwucherte Freifläche mit ihren vereinzelt aufschießenden Königskerzen, ist ein idealer Platz für Open-Air-Veranstaltungen mitten in der Stadt.“ Wie Recht der viel zu früh verstorbene, langjährige Kulturamtsleiter Reif, der später aus für viele bis heute nicht nachvollziehbaren Gründen aus dem Amt gedrängt wurde, mit seiner Prophezeiung doch haben sollte! Im damals noch als gebundenes Druckexemplar von der Stadt herausgegebenen Pressespiegel ist in den AA-Beiträgen von alle Erwartungen übertreffenden 8.000 Besuchern und Eintrittspreisen von 5 DM die Rede, die auch zur damaligen Zeit schon „fast symbolisch“ gewesen wären. Seit einigen Jahren hat sich die Kulturarena auf rund 70.000 Besucher eingepegelt. Die Preise sind nicht mehr symbolisch, trotzdem für das Gebotene immer noch ausgesprochen günstig.

Das Programm der Jubiläumsarena finden Interessenten in unserem Bürgerportal www.meinanzeiger.de. Tickets sind im unter www.kulturarena.de und in der Tourist-Info erhältlich. Tipp: Das Zusatzkonzert von Rainald Grebe am 14. August ist auch schon fast ausverkauft, also beeilen.

Autor:

Bernd Hausdörfer aus Jena

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