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Zwischen Liebe und Geld - Heimatfilm aus den 1950ern adaptiert fürs Theaterhaus

Hier fliegen die Fäuste, allerdings im Zeitlupentempo: Szenenfoto mit Simon Brusis, Ines Hollinger, Benjamin Mährlein und Matthias Zera.  Foto: Hausdörfer
Hier fliegen die Fäuste, allerdings im Zeitlupentempo: Szenenfoto mit Simon Brusis, Ines Hollinger, Benjamin Mährlein und Matthias Zera. Foto: Hausdörfer
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JENA. Mit Liebe oder mit Geld leben? So oder so ähnlich stellt sich die Frage in dem zur Zeit am Theaterhaus Jena zu sehenden Stück „Almenweiß und Edelrausch“.
Das Theaterhaus hatte zuvor eine Ausschreibung veranstaltet, „um jungen, noch unbekannten Regieteams die Chance zu geben, eigene Projektideen an einem festen Haus zu verwirklichen.“ Aus 321 Einsendungen wurden zwei Teams ausgesucht, eines davon ist die „Zweite Reihe“. Der Titel ihrer Aufführung ist ein Wortspiel, denn ihre Inspiration entnehmen die Theatermacher dem Stück „Almenrausch und Edelweiß“, einem typischen Heimatfilm der 1950er Jahre mit vielen Verwechslungen. Dessen Motive adaptierten sie für die Theaterhaus-Bühne und es beginnt eine „Suche nach dem Heute im Heimatfilm“, wie Regisseur Georg Carstens erklärt.
In der „monetären Verwechslungskomödie im Grünen Herzen Deutschlands“, wird das Alpenpanorama durch die Silhouette des Jenzigs ersetzt und los geht’s: Schwülstige Liebesszenen am Berghang wechseln sich ab mit einer wüsten Schlägerei, vorgetragen in Zeitlupe. Und weiter mit irrem Tempo, wirren Verwechslungen und sehnsuchtsvoller Musik und gemeinsam mit dem Ensemble stellen sich die Zuschauer die Fragen, wie wir leben wollen und wo das Streben nach dem Geld hinführt.
Neben Regisseur Georg Carstens sind Anna-Sophie Lühmann für die Dramaturgie und Justus Saretz für das Bühnenbild und die Kostüme verantwortlich. Darsteller sind die Gastschauspieler Simon Brusis und Ines Hollinger sowie Benjamin Mährlein, Lena Vogt und Matthias Zera vom Theaterhausensemble.

Termine:
„Almenweiß und Edelrausch“
Theaterhaus Jena, Schillergässchen 1
22., 23. und 28. November
jeweils 20 Uhr im beheizten Zelt auf dem Vorplatz

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