Im Weltall wird mit Objektiven von Zeiss fotografiert
Beeindruckender Jahresempfang mit Dr. Sigmund Jähn bei Carl Zeiss Jena!

Erster Blick von Menschen auf unsere blaue Erde im August 1978
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  • Erster Blick von Menschen auf unsere blaue Erde im August 1978
  • hochgeladen von Astrid Lindner

Wenn Sie einem älteren Semester angehören, werden Sie jetzt erstaunt weiterlesen, denn dann kennen Sie Siegmund Jähn. Gestern Abend zum Jahresauftakt 2019 bei Carl Zeiss Jena wurde der erste deutsche Kosmonaut, der vor etwas mehr als 40 Jahren mit einer Multispektralkamera MKF 6 von Zeiss die Erdumlaufbahn in Richtung Mond verließ, von Prof. Dr. Michael Kaschke, dem langjährigen Vorstandsvorsitzender unserer Zeiss-Firma, begrüßt.
Das war spektakulär. Als das Geheimnis, wer Stargast ist, von ihm gelüftet wurde, ging ein bewunderndes Raunen durch die Menge der geladenen Gäste. Thüringens Ministerpräsident, Jenas Oberbürgermeister, weitere prominente Vertreter von Stadt und Land, Geschäfts- und Forschungspartner und nicht zuletzt von Zeiss geförderte Institutionen und Vereine waren tief beeindruckt und folgten mit höchster Aufmerksamkeit nicht nur den Gastrednern, sondern auch dem unterhaltsam- spannenden Interwiev. Dr. Siegmund Jähn- eine Legende zumindest für die in der DDR aufgewachsenen Deutschen. Wir erhielten aus „erster Hand“ Informationen zum Auftrag der Sojus 31- Besatzung, der Ernährungssituation, der amüsanten Pausengestaltung und kleineren Mißgeschicken.
Der zuvor von Dr. Kaschke präsentierte Jahresüberblick, in dem die Umsatzzahlen und Planziele veröffentlicht wurden, ließ mich mit Bewunderung und Hochachtung zurück: seit Jahren stetiger Wachstum. Die Zeiss Gruppe hat rund 30.000 Mitarbeiter in fast 50 Ländern; 100 Standorte weltweit, auch in Neuseeland!

Sinfonieorchester eng mit Firmengeschichte verbunden

Als Vertreterin des ehemaligen „Werksorchester des VEB Carl Zeiss“ war ich eingeladen und konnte mich an der hervorragend organisierten, informativen und beeindruckenden Veranstaltung erfreuen. Das Zeiss Sinfonieorchester besteht seit 84 Jahren. Das Gründungsjahr des Werks war 1846, als Carl Zeiss in Jena eine feinmechanische Werkstatt eröffnete. Bald nahm die Zahl der Beschäftigten zu und 1880 wurde das Hauptwerk gebaut, das sich in den Gebäuden der heutigen Goethegalerie befand. Seit 1934 spielte in den Hofpausen das Arbeiterorchester auf, welches seit der politischen Wende Musikern vom Studierenden bis zum Rentner musikalische Heimat ist.
Ab 1990 wurde der Hauptstandort der Firma in den "Bau 6/70" nach Jena-Lichtenhain verlagert, wo gestern der wirklich bis ins letzte Detail ausgeplante Empfang stattfand.
Im Zentrum des Abends stand ein spektakuläres, während der Mission mit einer (analogen) Kamera mit Objektiv von Zeiss aufgenommenenes Foto von der „aufgehenden Erde“. Je genauer man hineinguckte, umso mehr wurde man vom Gedanken, diese blaue Kugel beschützen, erhalten zu müssen, eingenommen.
Genau das war beabsichtigt und fand Ausdruck in dem zum Buffet gereichten Drink “Blue Earth“.
Was für eine riesige Chance hat Jena, unsere Stadt, auch zukünftig mit einer Firma wie Zeiss, die nach Fertigestellung des geplanten Neubaus noch einige hundert neue Mitarbeiter einstellen, noch mehr hervorragende Fachkräfte und Wissenschaftler anlocken und Jena in der Weltöffentlichkeit noch bekannter machen wird. Das sollte man sich immer wieder bewusst machen und dafür stolz und dankbar sein.

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