Planetarium in Jena lässt die Saurier auferstehen
Märchenhafte Reise in die Urzeit

Die Saurier sind los – im Planetarium in Jena.
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  • Die Saurier sind los – im Planetarium in Jena.
  • Foto: Mirage 3D
  • hochgeladen von Simone Schulter

Den Wunsch vieler seiner Besucher kann Planetariums-Geschäftsführer Jörg Hühn ab diesem Jahr erfüllen. Er und sein Team haben die Giganten der Urzeit nach Jena geholt.
„Wir wurden immer wieder gefragt, ob wir nicht ein Saurier-Programm anbieten können“, erklärt Hühn. Ab sofort ist das möglich. Gezeigt wird die Produktion der niederländischen Firma Mirage 3D. Ein Besuch lohnt sich. Warum? Wir fassen fünf Gründe zusammen.

Fanatasie
Wer das Sandmännchen und seine Fahrzeuge liebt, wird gern auch die Protagonisten dieses Programm begleiten. Das Mädchen Lucy und ihr Vater, ein Wissenschaftler, nehmen die Besucher mit auf eine märchenhafte Zeitreise per Flugzeug, Gleitschirm, Luftkissenboot oder Kart. Auch Muskelkraft ist gefragt, wenn beide mit einem Eispickel eine Schneewand hinaufklettern.

Zeitsprung
Während einer Zeitreise von rund 50 Minuten vergehen etwa 160 Millionen Erdenjahre, in denen die Saurier die Welt beherrschten. Das Vater-Tochter-Gespann erlebt seine Abenteuer im Trias, Jura, und in der Kreidezeit – kurz im Erdmittelalter. Dabei besuchten sie Europa, Asien und Amerika.

„Unser Anspruch ist es, Wissen auf unterhaltsame Art darzustellen.“
Planetariums-Geschäftsführer Jörg Hühn


Artenvielfalt

13 Arten werden vorgestellt und damit die wichtigsten Vertreter von Land- und Flugsauriern; von den ersten Flugsauriern mit Fell bis zum Argentinosaurus, eines der größten bekannten Tier, die je auf unserem Planteten gelebt haben. Er soll bis zu 33 Meter lang gewesen sein.

Katastrophe
Fast spürbar kann der Besucher miterleben, welchen Einfluss ein Asteroideneinschlag vor etwa 65 Millionen Jahren im Golf von Mexiko auf das Leben auf der Erde hatte. Er sieht, wie Vulkane ausbrechen und die Erde mit einer großen Ascheschicht bedeckt wird. 75 Prozent aller Pflanzen- und Tierarten wurde damals vernichtet. Zu ihnen zählten auch die Saurier.

Hoffnung
„Ausrottung ist Teil des Lebens“, stellt Lucy fest. Sie macht dem Planetariumsbesuchern damit zugleich Hoffnung in zweierlei Hinsicht. Zum einen wird erklärt, dass erst nach dem Asteroideneinschlag Bedingungen geschaffen wurden, die die Erde zu unserem heutigen Planeten werden ließen. Zum anderen erfährt der Zuschauer von einer Forschungsstation in Arizona. Hier arbeitet man daran, künftige Asteroideneinschläge zu vermeiden.

ZUR SACHE

+ Das Zeiss-Planetarium in Jena wurde 1926 eröffnet und gilt als das betriebsälteste Planetarium der Welt. Es ist zugleich die besucherstärkste Sehenswürdigkeit in Jena.

+ Im vergangenen Jahr konnten 141786 Besucher gezählt werden. Das waren knapp zehn Prozent mehr als 2016.

+ Eigentümerin und Betreiberin des Planetariums ist die Ernst-Abbe-Stiftung.

+ Im Planetarium werden Bildungsprogramme zu astronomischen Themen und Musikshows gezeigt. Auch Konzerte und Hörspiele in 3D gehören zum Angebot.

Die Saurier sind los – im Planetarium in Jena.
Planetariums-Geschäftsführer Jörg Hühn
Autor:

Simone Schulter aus Weimar

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