Vortrag und Buchvorstellung "World Atlas of Jellyfish"
Quallen, verkannte Schönheiten mit erstaunlichen Fähigkeiten

Vortrag im Phyletischen Museum von Dr. Jarms wird auf den 29.10.2019 (18:00 Uhr) verschoben

Sie leben seit mehr als 550 Mio Jahren auf der Erde, sie haben alle Meeresteile und sogar das Süsswasser erobert, sie sind für Badende lästig bis gefährlich und für die Wissenschaft sind sie immer noch voller Rätsel: die Rede ist von den Quallen – Medusen, wie sie der Fachmann nennt.
Es sind bis 2017 weltweit 269 Großmedusen (Scyphozoa) beschrieben worden, die sich auf die Kronen- (Coronamedusae), Scheiben- (Discomedusae) und die teilweise gefährlichen Würfelquallen (Cubomedusae) verteilen. Außerdem gibt es mehr als 30 Species der sessilen Stielquallen (Stauromedusae), die zwar zu den Scyphozoa gehören aber in dem Buch World Atlas of Jellyfish nicht behandelt werden. Von den übrigen über 700 Medusenarten, den meist kleinen Hydromedusen, fallen nur wenige auf, wie z.B. die Staatsqualle „Portugiesische Galeere“.
Ernst Haeckel war der erste der 1879 die Großquallen in einer Gesamtschau mit teils farbigen Bilder dargestellt hat. In dem jetzt hundert Jahre nach seinem Tode erschienenen „World Atlas of Jellyfish“ werden nach einem generellen Teil alle bisher beschriebenen Großmedusen vorgestellt - soweit möglich mit farbigen Abbildungen (Fotos, Originalskizzen von Ernst Haeckel, Zeichnungen aus Originalbeschreibungen und Gemälde).
PD Dr. Gerhard Jarms von der Universität Hamburg zeigt Bilder von verschiedenen Großquallen-Arten, ihre Entwicklung und Schönheit. Es wird erläutert, warum sie quasi unsterblich sind, warum einige uns Menschen nesseln und wie Massenauftreten zustande kommen. An Hand verschiedener tropischer Arten werden verschiedene Formen des Zusammenlebens mit anderen Tiergruppen vorgestellt, mit teilweise erstaunlichen Sinnesleistungen. Auch einige Tiefseemedusen können gezeigt werden. Abschließend werden die wohl gefährlichsten Tiere der Küstengewässer Australiens, die Würfelquallen mit ihrem höchst erstaunlichen Lebenskreislauf erwähnt.
Nach diesem Vortrag werden Sie viel Erstaunliches über diese Meeresbewohner wissen und diese „Glibbertiere“ in Zukunft sicher mit anderen Augen sehen.

Autor:

Phyletisches Museum aus Jena

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