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Der Europäische Rat tagte zur Asylpolitik

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Am 25. und 26. Januar 2016 fand an der Karl-Volkmar-Stoy-Schule Jena das Planspiel der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) zur EU-Asylpolitik statt.

Die Rechtsanwältin Bettina Schmitt und Caroline Heil, die gerade den juristischen Referendardienst absolviert, sprachen zwei Tage mit den Schülern der Klasse HBFS 15 über die Geschichte und die Institutionen der Europäischen Union. Aktuell spielte natürlich die Flüchtlingsproblematik eine große Rolle, so dass das eigentliche Planspiel kein passenderes Thema haben konnte.

Am zweiten Tag schlüpften die Jugendlichen und jungen Erwachsenen in die Rolle von EU-Politikern und vertraten neun verschiedene Staaten im EU-Rat. In mehreren Spielrunden wurden heftige Debatten geführt. So entschied sich nur eine knappe Mehrheit für den Erhalt des Schengener Abkommens, das grenzenloses Reisen ermöglicht. Ein Beitritt der Türkei zur EU wurde mehrheitlich abgelehnt und eine Quote von 0,5 Prozent der Bevölkerung zur künftigen Obergrenze für die jährliche Aufnahme von Flüchtlingen beschlossen.

Im Anschluss äußerten sich beide Referentinnen lobend über die ruhige Arbeitsatmosphäre und die Kommunikation an der Schule. Angedacht ist, das Planspiel künftig an der Schule zu etablieren, so dass sich stets die HBFS-Klasse im 1. Ausbildungsjahr auf diese Art und Weise mit der Europäischen Union auseinandersetzt.

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