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Kasseler Erklärung: Eltern fordern Reform der Geburtskultur in Deutschland

Teilnehmer des zweiten Netzwerkstreffens in Kassel.
Teilnehmer des zweiten Netzwerkstreffens in Kassel.
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Die Umsetzung der Menschenrechte im Umfeld der Geburt wird in Deutschland immer weiter erschwert und vielerorts kann nicht einmal mehr eine adäquate Gesundheitsversorgung werdender und junger Mütter gewährleistet werden.

In Kassel versammelten sich am Samstag, dem 10. Oktober 2015 VertreterInnen von zahlreichen Elterninitiativen und Vereinen und engagierte Einzelpersonen aus der gesamten Bundesrepublik zu einem zweiten Treffen des Netzwerks der Elterninitiativen für Geburtskultur. In der Kasseler Erklärung zur Reform der Geburtskultur vom 10. Oktober 2015 verlangen Eltern ein Mandat zur Mitbestimmung und fordern einen Perspektivwechsel hin zu Menschlichkeit in der Geburtshilfe.

Die Erklärung wurde gemeinsam von diversen Organisationen, u.a. Greenbirth e.V., Mother Hood e.V. und Geburtshaus und mehr e.V. Jena, verfasst und erstunterzeichnet.

Aus medizinischer Sicht gibt es keine Notwendigkeit für die in Deutschland bestehenden hohen Frühgeburten-, Interventions- und Kaiserschnittraten. Eine angstfreie Schwangerschaft, eine natürliche Geburt mit einer zurückhaltenden Geburtshilfe und eine intensive Betreuung im Wochenbett sind immer seltener die Regel. Eltern, als weitaus größte Interessensgruppe in diesem Konflikt und auch als Treuhänder der Rechte ihrer Kinder, erheben nun ihre Stimme und fordern ihre Rechte ein!

Kasseler Erklärung: https://elternprotestjena.files.wordpress.com/2015/11/kasseler-erklc3a4rung-10-10-15.pdf

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