Licht-Blicke im Jenaer Stadtrat

Für eine aktive Lichtpolitik wollen sich grüne Abgeordnete im Jenaer Stadtrat einsetzen und damit städtisches Engagement für den Klimaschutz anstacheln. In der kommenden Ratssitzung am 16. Februar regen sie laut Tagesordnung den Oberbürgermeister dazu an, am 26. März ab 20.30 Uhr die Beleuchtung stadtbekannter Gebäude für eine Stunde abschalten zu lassen. Das soll Bürger bewegen, Gleiches zu tun. Hintergrund ist der "Earth Hour 2011": An diesem Tag soll weltweit sechzig Minuten lang das Licht ausgeschaltet bleiben. Diese symbolische Sparaktion der internationalen Naturschutzorganisation WWF (World Wide Fund For Nature) hat bereits Tradition: Im vergangenen Jahr versanken in Deutschland das Brandenburger Tor, der Kölner Dom, das Heidelberger Schloss und die Münchener Allianz-Arena im Dunkeln.
Dauerhaft Energie sparen soll die städtische Straßenbeleuchtung. Wie es um deren mögliche Umrüstung auf LED-Technik steht, wollen die Grünen wissen und verweisen auf ein im Stadtentwicklungsausschuss erarbeitetes "Lichtstadtkonzept".
In der mit konventioneller Technik erhellten jedermann zugänglichen Rathausdiele werden die Stadträte ab 17.15 Uhr diese Licht-Fragen beleuchten. Zuvor arbeiten sie quasi im Dunkeln: Im benachbarten Plenarsaal steht wie stets der nichtöffentliche Tagesordnungsteil zur Debatte.

Autor:

Konrad Wendt aus Jena

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